Die Wahrheit, so hard to find…

Meinung

Hallo, liebe Leserinnen und Leser,

geht euch das genauso? Man weiß nicht mehr, was man glauben kann und was nicht. Entweder entpuppt sich eine Nachricht als Fake-News oder sie stammt von einer Verschwörungstheorie. Das Wort allein löst bei mir schon langsam einen Brechreiz aus.

Die ganze Welt ist im Corona-Trauma und die ganze Welt hat nur ein Thema. Wen wundert es, dass ganz abenteuerliche Theorien die Runde machen, wenn die Menschen in weiten Teilen der Welt weggesperrt werden, Angst geschürt wird und die leeren Innenstädte einen gruseligen Eindruck vermitteln. Von einer Freundin aus Mexiko höre ich, wie rigoros Polizei und Militär darauf achten, dass die Ausgangssperren befolgt werden. Dort spannt keiner Rettungsschirme auf.

Die Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Sendern empfand ich als ganz schlecht, unkritisch, Angst schürend und arrogant gegenüber den Andersdenkenden. Wenn man für eine andere Meinung bereits zum Rechten, zum Spinner und Verwirrten erklärt wird und man sich in den Beiträgen fragt, ob diese Leute eine Gefahr sind. Als Unterstreichung kommen Interviews von unvorbereiteten Wehrlosen, die dem Zuschauer signalisieren sollen, dass wenig Verstand im Spiel ist. Die alternativen Medien werden pauschal ihrer Glaubwürdigkeit beraubt, denn da sind ja die Verschwörungsgläubigen zuhause.

Das ist zu einfach. Ich glaube nicht an eine heimliche Weltregierung, aber auch nicht, dass in der WHO Heilige sitzen. Es ist die Spur des Geldes, die mich zu den Fragen treibt. Wieso verdient Bill Gates mit oder in der Krise Geld, was ist das für ein Patent seiner Stiftung? Was macht die Pharmaindustrie und welche Interessen hat sie hier konkret?

Diese ganzen Interessen liegen nicht offen. Geld regiert die Welt. Man muss mit viel Halbwissen auskommen. Es darf sich doch keiner wundern, wenn man z.B. eine generelle Impfpflicht ablehnt, noch bevor sie richtig spruchreif wird, weil die genau von diesen genannten vernebelten Interessen umwoben ist. Es glaubt doch kein Mensch mehr, dass uns da irgendwer was Gutes will.

Mit der Zeit ist das Bild im TV wieder etwas schärfer geworden, zumindest das ZDF hegt wohl Zweifel an dem eingeschlagenen Kurs. Ein kurzer Clip von Berlin Direkt.

Die Fleischindustrie bekommt gerade Auflagen, endlich, auf einmal klappt das. Nicht weil uns die Angestellten Leid tun, wir finden es unappetitlich, wenn Leute mit Viren unser Essen anfassen.

Es fehlt an Vertrauen. In die Pharmaindustrie schon lange, die WHO verspielt gerade einen Rest, die Politik hat eine gute Chance vermasselt und die Öffentlich-Rechtlichen?

Sehr unterschiedlich in meiner Betrachtung. Es gibt immer noch gute Dokus und auch brauchbare Talkrunden. Ich fände es sehr gewinnbringend, wenn man dort noch kritischere Meinungen hören würde, und was ich noch wichtiger fände, wäre eine Art Aufarbeitung des Gesagten.

Es sind doch nicht alle gleich Verschwörungstheoretiker, nur weil sie misstrauisch gegenüber der Obrigkeit sind. Aufarbeitung und Entlarvung von Wahrheit und Trug sind viel überzeugender als Diffamierung. Abgesehen davon, ist es gar nicht so leicht, jede Theorie als Verschwörungstheorie zu identifizieren. Es ist ja nicht immer so abstrus, wie bei Xavier Naidoo oder bei der klassischen Bielefeld Verleugnung. Sowas bringt mich eher zum lachen.

Am Beispiel Gates kann man das Dilemma festmachen. Die Gerüchte sagen, der will alle impfen lassen und es gibt Implantate, die uns irgendwie schaden. Der erste Teil ist unstrittig, wenn ich mich richtig erinnere, kommt diese Idee von Bill Gates selber. (ausgesprochen auf einer Präsentation). Das zweite interessiert mich erst mal nicht, halte ich für ein Märchen oder eine Vision eines Geschäftsmannes, der, wie ein Freund neulich anmerkte, viel Erfahrung in Wettbewerb und Verdrängung von Mitbewerbern hat. Das kann man nicht abstreiten.

Für mich stellt sich eine andere Frage. Warum vergeben wir europäische Patente auf Wirkstoffe und Bestandteile der Natur? Und wenn man schon auf solche Ideen kommt, warum sorgt man nicht dafür, dass Medikamente oder eigentlich alles, was die öffentliche Hand mit Steuergeldern fördert, auch in Teilen der Öffentlichkeit zu Gute kommt?
Für mich sind die Gerüchte, das Teilwissen und die wenigen Fakten genug, um das als Grund anzusehen, die Rahmenbedingungen zu prüfen und dafür zu sorgen, dass Forschung nicht nur Einzelnen zu Gute kommt. Wäre ich Bruce Allmächtig und zuständig für die Gesetze, könnte ich zwar über so ein Vorgehen, dass man Bill Gates Stiftung nachsagt, die Nase rümpfen. Gleichzeitig wäre mir aber bewusst: Mist, da ist eine Schwäche in meinem System, die frech aber gerade noch legal ausgenutzt wird. Das würde ich entsprechend überarbeiten. Schade, bin ich nicht.

Es wäre sehr spannend, wenn z.B. Sarah Wagenknecht, der ich eine gute Einschätzung und Übersicht der Lage zutraue, in Regierungsverantwortung wäre. Sie benennt meiner Meinung nach die richtigen Baustellen. Dr. Püschel, der schon kurz bei Berlin Direkt zu hören war, muss man besondere Aufmerksamkeit schenken, weil der und sein Hamburger Krankenhaus, Untersuchungen an etwa 100 Corona-Opfern machen konnte.

Ich hab im Netz sehr viel deutlichere Worte gefunden, mich trotzdem für dieses Statement entschieden. Ich hoffe, ihr hattet Lust und Zeit die ARTE Doku aus meinem letzten Artikel zu sehen und habt eure eigenen Schlüsse gezogen. Ich hab es schon früher so ähnlich formuliert: Am Anfang war die Reaktion der Politik menschlich, geradezu beseelt. Als Merkels Runde zerbröselt ist, wurde das alte, hässliche Gesicht der Macht- und Wahlkämpfer schnell wieder sichtbar. Für mich hat das nichts mit dem Föderalismus zu tun. Wenn man gemeinsam aus dem Treffen gegangen wäre und hätte gemeinsam verkündet, ab jetzt sind die Regelungen regionaler und nicht mehr so einheitlich, ich hätte es ok gefunden. Aber sowohl Laschet, als auch Söder beschließen gemeinsam mit der Kanzlerin was, um am nächsten Tag was ganz anderes zu verkünden. Ränkeschmiede unter sich.

Söder hat sogar die Größe, die Verantwortung auf die Virologen zu schieben. „Die müssen uns die Zahlen liefern und die Grenzen festlegen“.

Da wir ja jetzt alle Fachleute sind, sei die Frage gestattet, warum nutzen wir unsere Testkapazitäten nur zur Hälfte? Wir zeigen mit dem Finger auf andere Länder und kommentieren Zahlen aus armen Ländern mit: das ist bestimmt falsch, die testen ja kaum. Warum dauert in diesem unserem Lande die Handy-App so lange. Kommt die überhaupt noch oder will man lieber nicht so genaue Werte?

Warum ändert man an dem R Wert rum und macht die anscheinend komplexe Methode noch undurchsichtiger. Wenn es hier um Daten aus einem Sportwettbewerb gehen würde oder um Wahlen, dann hätte man vermutlich Zahlen für jeden Blickwinkel oder man hätte den alten R Wert als Referenz immer noch weiter geführt. Man möchte eine solche Transparenz nicht, anders ist das nicht zu erklären.

Es sind sicher nicht alles verrückt gewordene Mediziner, die den Weg der Isolation kritisieren und in diesem Zusammenhang unser Immunsystem erwähnen. Isolation macht krank, das weiß man schon sehr lange. Der fehlende Austausch von Organismen und was weiß ich, was so herum flattert, der im Alltag statt findet, ist demnach wichtig und stärkt unsere Abwehrkräfte, die wir jetzt ganz dringend brauchen.

Ja, aber die vielen Toten und die Bilder aus New York?

Das sind unsere Fleischfabriken, über all dort, wo die Bedingungen so sind, wie ich sie mir in Slums und Flüchtlingslagern vorstelle, scheint das Virus erfolgreicher zu sein. In New York ist das Elend auch nicht überall gleich, genau wie in Rio.

Solche Zustände kennen wir hier nicht, bzw. nicht in dem Ausmaß. Wir sind nicht disziplinierter, als unsere Nachbarn, wir haben die gleiche Angst. Und nach meiner Meinung ist das auch in Berlin ein Thema. Jetzt stellt euch mal vor, ihr habt das alles entschieden und schon viel Schaden angerichtet und ihr gewinnt mehr und mehr die Überzeugung, oha, das war teuer. Es würde jedem schwer fallen, das sich und anderen einzugestehen. Und typisch für die Politik wäre es außerdem noch.

Das Virus ist da, es ist fies, weil unsichtbar, fast unberechenbar, weil unbekannt. Deswegen war Phase 1 richtig, das ist meine Überzeugung nach wie vor. Erste Erkenntnisse zeigen, was funktioniert hat und wo wir hilflos sind. Abstand halten und vermehrte Handhygiene reicht aus, um in der Gesellschaft zu leben. Aber unsere Altenheime und ähnliche Einrichtungen sind stark gefährdet, hier reicht das, was wir unseren PflegerInnen und anderem Personal an Schutz geboten haben, nicht aus.

Das Virus ist an der Stelle fast aufklärerisch unterwegs. Es findet die Schweinereien, die wir selber zulassen und nutzt, wie in New York, die Orte besonders gerne.

Es gibt Epidemiologen und Virologen, die sagen, es ist bereits zu spät, wenn wir merken, es (das Virus) ist da und wir haben schon Kranke. Dann kann man eine Ausbreitung nicht verhindern, soll heißen, wir merken Welle 1 nicht unbedingt, Diese Wissenschaftler sagen auch, es wird keine zweite Welle geben (das wäre für sie die dritte Welle). Die Verbreitung und die vermutete Herdenimmuninät ist bereits da. Wir hätten längst klarere Zahlen haben können. Auch hier kann man nur zu dem Schluss kommen, das es nicht gewünscht ist, mehr zu wissen.

Eines Tages kommt auch das ans Licht.

Tom

Ich will die Debatte über das BMI Papier

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Das BMI Papier und andere Expertenäußerungen

Nun ist ja wohl bekannt, das das Papier echt ist und vermutlich stimmt auch die Suspendierung des Verfassers. Doch bevor ich da noch was zu schreibe, schaut euch das Video von Rubikon an, ein Interview von Jens Lehrich mit Dr. Schiffmann, der den Bericht und die da zu Wort kommenden Experten einordnen kann.

Jetzt hätte ich auch gerne eine Debatte und Statements der Regierung, die mehr sind, als bloße Verharmlosung oder Verunglimpfung der Fragesteller. Ich teile die Meinung von Dr. Schiffmann. Zu Beginn der Krise war die erste Reaktion verständlich, nachvollziehbar, vielleicht sogar vorbildlich. Aber die Lage hat sich wohl geändert. Warum sagt man das nicht. Angst vor der öffentlichen Meinung? Da macht Schweigen nicht den besten Eindruck und wird hoffentlich nicht reichen. Finanzielle Interessen? Möglich. Das Geschäft mit Pharmakonzernen ist immer ein großes Geschäft. Das muss erst Recht hinterfragt werden. Dazu auch Sarah Wagenknecht

Wenn man dem folgt, was Dr. Schiffmann sagt, sterben durch die Bereithaltung der Notkapazitäten jetzt schon Menschen. So viele, dass es in der von ihm genannten Statistik zu sehen ist.

Auch sehr interessant ist das Video vom Kanal Der fehlende Part

Bis bald Tom

Das weiß ich doch nicht

Es sind einfach zu viele Widersprüche in all den Nachrichten und Meldungen. Stimmt das alles, was wir in den Nachrichten hören? Wieso sind Leute wütend auf Bill Gates, was hat der mit Corona zu tun? Und warum friert der Donald Gelder für die WHO ein?

Angefacht durch die Informationen eines guten Freundes habe ich angefangen, mich mit diesen Fragen zu beschäftigen. Schon nach wenigen Filmen und Interviews, Dokumentationen und so weiter, wird klar, dass es nicht klar wird.

Also die Lage und das Bild der Wahrheit, mit dem ich zufrieden wäre. Gleichzeitig werde ich daran erinnert, dass ich hier mit meinem popeligen Blog keine Meinung machen kann und erst Recht kann ich nichts an der Lage ändern. Ihr hättet davon gehört 🙂

Klingt resigniert, nicht wahr. Stimmt auch. Der Umfang des Themas ist groß, es geht um Patente auf Wirkstoffe und Medikamente und natürlich um viel Geld. Also 3 Nummern zu groß für eine Home-Recherche.

Ich habe zwei Videos für euch. Das erste ist eine Arte-Doku, die nach SARS entstanden ist und sehr aktuell ist. Und das zweite ist eine Ausgabe des Videoblogs von Sarah Wagenknecht zu aktuellen Themen und Ungereimtheiten.

Ich empfehle beide Videos in der genannten Reihenfolge.

Vorab möchte ich sagen, ich schließe mich inhaltlich der Frau Wagenknecht an. Es schreit nach Änderungen in Bezug auf die Pharmaindustrie.

Ich weiß nicht, wie es euch nach den Videos gehen wird. Ich brauch erstmal eine Pause und weiß noch nicht, ob ich mehr Zeit in der Faktenfinderrolle verbringen möchte oder ob es mich nur aufregt und quält.

Gruppen und Kanäle (Telegram)

Kanäle senden an viele User, die erst einmal nur passiv lauschen können. Neue Mitglieder sehen auch ältere Beiträge. Kanäle behalten ihre Historie.

In Gruppen wird gechattet, neue Mitglieder sehen ältere Beiträge nur, wenn der Admin es erlaubt.

Kanal und Gruppe lassen sich um viele Funktionen bereichern, deswegen lohnt es sich auch, sich mit dem Thema Chatbots zu beschäftigen. Spätestens, wenn ich einen Kanal oder eine Gruppe betreibe, möchte ich nicht, dass dort jemand lange stören kann. Und dafür gibt es spezielle Bots, die Kanal und Gruppe sauber halten.

Gruppenverwaltung durch Rose

Außerdem gibt es auch Funktionen allein für dich. Ein aufgepimpter Newsfeed für deinen Reader, z.B. Flym oder Outlook. Es lässt sich recht einfach ein eigener Kanal erstellen, in den mehrere Feeds posten und der als Ergebnis ein Ausgabefeed wieder ausspuckt. Für Admins und Blogger eine gute Möglichkeit des content enrichments, soll heißen das ist ein zusätzlicher Mehrwert für deinen Blog, wenn du die richtigen News wählst. Schau mal in die Liste der TopBots

Eine Anleitung, wie das genau geht, möchte ich noch schreiben. Für den Moment muss ich euch damit abspeisen, die Bots zu nennen, die man dafür braucht: @channel2rssbot und @TheFeedReaderBot.

Das Ziel dieses Artikels kann ich vorweg nehmen: Wir erstellen ein Basisset an Bots, das einfach einzurichten ist und deine Gruppe und deinen Kanal effektiv vor Spam und Schabernack schützt, und gleichzeitig ein wenig ‚Leben‘ in die Bude bringt.
Einfach gewinnt meist, da ist es gut, das fast alle benötigten Bots aus einer Schmiede kommen. Das hat mir gut gefallen. Auf diesen Seiten findest du ganz schnell die hier genannten Bots. Und auch im Detail die möglichen Befehle und Einstellungen. Keine Sorge, das sind sehr wenige pro Bot und es ist die gewollte kleine Übung und Herausforderung. Nur Mut. 🙂

Entwickler: https://tgdev.io/

Diese Bots habe ich aus dem Angebot ausgewählt, nachdem ich fast alle ausprobiert hatte:
Daysandbox (Den braucht man nicht (sofort), ist aber eine simple und effektive Antispam Methode) , No Arab Bot, Lang Blocker Bot, Grep Robot.

Aus einer anderen Quelle stammt Rose, @MissRose_bot , die dir bei der Verwaltung hilft und noch so ein, zwei Zusatzfunktionen mitbringt.

Mit der Gruppe sind wir damit schon durch, soll heißen, wir haben die Bots immerhin schon mal in unserer Kontaktliste, müssen sie später noch konfigurieren.

Bots brauchen Adminrechte. Es ist im Prinzip klar, welche Rechte man geben muss, je nach Bot. Wenn ein Bot Nachrichten löschen soll, muss er das Recht dazu haben, logisch. Manche Bots kann man nur einrichten, wenn der Kanal öffentlich ist. Allerdings kann man ihn wieder auf privat stellen, wenn die Einstellungen gemacht sind. Das habe ich zumindest noch nicht anders gesehen.

Kanalverwaltung

Hier brauchen wir erstmal nur einen Bot mit dem Namen Channel Help, @chelpbot. Auch dieser Bot muss als Administrator in deinem Kanal sein.

Der normale Fall sieht also so aus: Kanal xyz sendet die Inhalte an alle Subscriber, alle, die dem Kanal folgen. Selber schreiben können sie nicht im Kanal xyz, dafür gibt es die Gruppe 123. Wenn man die Gruppe 123 dem Kanal xyz zuordnet hat, dann kann man in der Gruppe alles lesen, was im Kanal gepostet wurde. Und in der Gruppe kann man auch selber schreiben und mit diskutieren.

Soweit zur Theorie, schauen wir mal genau drauf, wie das geht:

Im Menü von Telegram findest du die Punkte, neuen Kanal erstellen und neue Gruppe erstellen. Erstelle zuerst den Kanal, dann findest du sicher schnell selber den Punkt in den Kanaleinstellungen, wo man die Gruppe (Diskussionsrunde heißt sie dort) erstellen kann. Wenn man das so macht, ist die Gruppe gleich richtig zugeordnet und korrekt mit dem Kanal verbunden.

Das Symbol mit dem Stift zeigt dir in Telegram an, wenn du was eingeben kannst. Im Kanal kommst du mit dem Stift-Symbol (oben rechts) zur Kanalverwaltung. Nun kannst du auf den Begriff Administrator klicken und siehst eine Liste mit allen Admins. Das bist am Anfang erstmal nur du. In diese Liste muss jetzt auch der Bot.

Gehe oben rechts auf die Lupe und suche den Bot Channel Help, wähle ihn aus und schon hast du ihn im Kanal. Vergiss nicht die Rechte einzustellen. So wenig wie möglich, soviel wie nötig ist das Motto. Man kann die Rechte jederzeit überarbeiten.

Gruppenverwaltung

Die Verwaltung von Gruppen funktioniert wie im Kanal auch. Der Unterschied ist, dass deine Gruppenmitglieder in der Lage sind zu schreiben. So besteht immer auch die ‚Gefahr‘, dass dir ein Bot oder ein ganz Lustiger den Chat zuspamt.

Die Bots habe ich oben schon genannt. Es gibt unglaublich viele Alternativen. Ob ich die besten Bots gefunden habe, kann ich gar nicht beurteilen. Ich werde nicht mit Werbung zugeschmissen (das können die Bots, die in einer Gruppe Schreibrecht haben) und alles funktioniert, wie beschrieben.

Die meisten Bots bieten einen Hilfetext an, teilweise auch ganze Tutorials. Du musst aber gar nicht unbedingt wissen, wie die Befehle der Bots lauten. Beginne im Chat mit einem / , dann wird dir meistens eine Auswahl an Befehlen angezeigt. /help ist auch einen Versuch wert.

Wenn man Interesse an Chatbots hat und Telegram nicht als reinen Messenger begreift, kann man unglaublich vielseitige Tools (Bots) nutzen und einsetzen. Um Bots ausprobieren zu können, benötigt man nicht selten eine Gruppe oder einen Kanal. Es macht also Sinn, sich auch ohne direkte Anwendungszwecke einen Kanal zuzulegen.

In der Artikelserie geht es weiter mit ein paar coolen Bots.

Wenn zum Thema Fragen auftauchen, die ihr nicht beantworten könnt, schreibt sie als Kommentar zum jeweilen Text. Danke.

Wie solidarisch sind wir?

Heute hat die Bundeskanzlerin zum ersten Mal in ihrer langen Amtszeit zum Volk gesprochen, die Neujahrsansprachen mal außen vor gelassen.
Die ganze Welt hat nur noch ein Thema, Virologen erklären pausenlos, warum eine Verlangsamung der Ausbreitung so wichtig ist. Es müsste langsam jeder mitbekommen haben, dass z.B. ein Kind im Schnitt 3000 Menschen ansteckt und das die Symptome so mild verlaufen können, das der Träger es gar nicht für den Coronavirus hält, aber als Virenschleuder herumläuft.

Das wird starke negative Auswirkungen haben, keine Frage, vermutlich wird es vermehrt wiedermal die ‚Kleinen‘ treffen, die keine Kapitaldecke bilden konnten, um so eine Kriese zu überstehen.

Wie immer gibt es auch Gewinner, die gerade jetzt viel Umsatz machen, aber ich befürchte, die Verluste überwiegen deutlich.

Alternative? Fehlanzeige.
Wenn wir ungebremst weiter machen, wird laut Experten auch der Zeitpunkt kommen, wo sich das Virus nicht weiter vermehren kann, aber zu einem hohen Preis. In Italien müssen die Ärzte schon entscheiden, wer das Beatmungsgerät bekommt und wer nicht.

England macht alles falsch, glaube ich, Chaosmeister Johnson nimmt erst gar nichts ernst, dann nur halbherzige Maßnahmen. Die Briten haben 70% weniger Krankenhausbetten, als wir.

Dort wird es schnell zu dramatischen Zuständen kommen, da sind immer noch Schulen geöffnet und die Regierung scheint nicht wirklich zu handeln.

Enkel und Großeltern sollten komplett auf Kontakt verzichten. Zum Schutz der Großeltern.

Spätestens, als die Geschäfte zugemacht haben, mit den bekannten Ausnahmen, hätte auch dem letzten klar sein müssen, das die Lage außergewöhnlich ist. So ernst, dass Fabriken zumachen, Reisen untersagt werden und und und.

In Israel genau das andere Extrem. Handytracking. Sünder werden in der Öffentlichkeit einkassiert, wenn sie gegen Quarantäneauflagen verstoßen. Ein Mann, der wusste, dass er ansteckend ist, wurde aus einem vollen Zug geholt. Alle, die 10 Minuten neben einem Infizierten verbracht haben, werden per SMS in häusliche Quarantäne gesteckt.

Die Politik, die sonst nervende Debatten führt, schwafelt und nur an Posten und Macht denkt, ist plötzlich gefordert. Ich kann nicht beurteilen, was man alles hätte besser machen können.
Man merkt den Akteuren aber an, dass sie wirklich eine Aufgabe haben und es 1000 Baustellen gibt und überall Herausforderungen warten. Man ist sehr um Transparenz bemüht und die Experten tun ihren Teil, um das Wissen weiter zu geben.

Wahrscheinlich werden hinterher die, die jetzt nur an ihre Situation denken und keine Maßnahme richtig stützen, am lautesten schimpfen, dass nichts getan wurde.

Unfassbar finde ich (neben Hamsterkäufen), dass so viele Menschen ihr Ego entblößen.

„Es kommen bestimmt noch Ausgangssperren, da müssen wir jetzt noch mal die Zeit nutzen, Party zumachen, den Spielplatz benutzen, Parks bevölkern.“

eine Gruppe junger Frauen im Park

In Amerika stehen die Leute Schlange für Munition und Waffen, in Frankreich für Rotwein und in Holland für Chips. Wir kloppen uns um Klopapier. (Nachtrag: Die Türken horten auch Klopapier :o)
Es gibt sicher jetzt schon einige toller Beispiele für Solidarität und Miteinander. Aber die Menschheit an sich ist nicht halb so solidarisch, wie die Politik das gerne sehen würde.

Die, die jetzt immer noch nicht für ‚zuhause bleiben‘ und deutliche Reduzierung aller Kontakte sind, die werden auch nicht Mama Angela glauben.
Sie hat viel wichtiges und richtiges gesagt, wirkte aber dabei wie Mutter Pfarrerin. Es wird nicht reichen, diejenigen zu erreichen, die eh nur an sich selber denken.
Wir haben kein Tempolimit, trotz besserem Wissen, wir produzieren und kaufen Autos, die genau das Gegenteil von dem sind, was sie sein sollten.
Die Nachrichten der nächsten Tage werden vermutlich weiterhin Pappköppe zeigen, die immer noch nicht begriffen haben, dass sie durch ihr rumlaufen die Zahlen der Infizierten, Unterversorgten und Toten nach oben treiben.
Man hat brauchbare Vergleiche aus der Zeit der spanischen Grippe gefunden. Zwei stark betroffene Gebiete in den USA haben sehr unterschiedlich reagiert. Die einen mit Sperren und Hygiene, die andere eigentlich gar nicht. Das Ergebnis ist so deutlich oder besser gesagt, in dem einen Gebiet sind so viele Menschen mehr gestorben, dass kein anderer Schluss zu ziehen ist, als #stayhome

Man will abwarten, ob diese Maßnahmen fruchten. Diese wertvolle Zeit wird teuer bezahlt. Deswegen bin ich schon jetzt für stärkere Auflagen, bis hin zur Ausgangssperre.

Mit nur einer Begründung, den Gesamtschaden für das gesamte Land so klein wie möglich halten.

Wenn man für die Zukunft Regelungen ausdenkt, dann kann man durchaus einige Maßnahmen beschließen und demokratisch auf den Weg bringen. Auch wenn die Maßnahme selber nicht wirklich demokratisch ist.

Andere Meinung? Hier ist genug Platz dafür.

Kleiner Praxistipp für Sumatra PDF

Favoriten als Lesezeichen setzen.

Favoriten setzen, Lesezeichen benutzen

Bei der Bearbeitung großer, bzw. langer PDF Dateien, kann man schon mal die Übersicht verlieren. Das finde ich es ganz praktisch, das man in Sumatra PDF über das Menü Favoriten speichern kann. Da man die Favoriten selber benennen kann/muss, eignet sich das sehr gut als Lesezeichen – um die Stelle schnell wieder zu finden.

Sumatra PDF ist ein kostenloser PDF Reader mit den nötigsten Funktionen, portabel natürlich 🙂 Hier kann man den Reader laden. (Die App ist Inhalt meines PortableApps Paket. Wer das nutzt, hat die App bereits.)

Der Download ist 2 MB groß. Der Acrobat Reader über 90 MB. Früher hab ich an ähnlicher Stelle Foxit Reader empfohlen, das kann ich heute nicht mehr, zumal einige Funktionen nicht mehr kostenlos sind.

Ich hab diese App seit Jahren in Benutzung. Hier liegen ein paar Textvorlagen, Sonderzeichen, die ich mir auf der Tastatur nicht merken kann und manchmal notiere ich mir Stichworte für ein Gespräch oder andere Infos aus Text.

Das Sicherheitskonzept ist einfach und dadurch irgendwie genial. Ein Zusammenspiel von Server und App.

Starten tut man am besten in der App . Neues Dokument aufmachen. Eine sinnige kurze Überschrift überlegen. Denn so wird das Dokument heißen. Man kann mehrere Tabs erstellen, sehr übersichtlich.
https://www.protectedtext.com/Kleckswolf

Der Link funktioniert nicht, weil ich kein solches Dokument erstellt habe. Aber so wird er zusammengesetzt.

Schaut mal auf die Homepage dieser sympathischen Idee. Dort wird das Konzept erklärt.

The safest site on the web for storing your text! heißt es dort

https://www.protectedtext.com/

Der Text ist englisch, aber das ist ja heutzutage keine Ausrede mehr, 😉 https://translate.google.de/#view=home&op=translate&sl=en&tl=de

Die Gutachterrepublik

Wenn das Recht auf der Strecke bleibt (ARD-Dokumentation von 2015)

Wieder nach vorne gebracht, weil das Video zum download als Fundstück wieder aufgetaucht ist..

ein Beitrag von Sticky

Eine erschreckende, alarmierende Dokumentation, die auch 2 Jahre später nicht weniger gruselig ist. In Ansätzen habe ich in den letzten Jahren meine eigenen Erfahrungen gemacht und erkenne einiges in der Doku wieder.

Hier hab ich das Video (wieder) gefunden, lohnt immer noch.

Die Macht der Amtsärzte und Gutachter, Gutachten nach Aktenlage und die Tricks der Versicherungen, alles das macht wütend. Ich habe schon Berichte über mich gelesen, 10 Seiten stark, nach 5 Minuten Gespräch mit einem Unbekannten.

Wie schnell man da richtig Probleme bekommt, weil irgendein Hansel völlig falsche Dinge ins Dokument schreibt, es ist kaum zu glauben, es ist kriminell.

Da tut so ein Bericht gut, ich bin nicht allein. Andere sind weitaus schlimmer betroffen. Trotzdem bekomme ich Angst. Ich bin der Willkür ausgesetzt. Hoffentlich habe ich mehr Glück, als die Menschen in dem Film. Und hoffentlich wird die Politik hier aktiv, zumindest einen Teil des Schreckens könnte man verhindern. Es wird im Film auch gesagt, wie: Gutachten müssen anonymisiert ablaufen. Der Gutachter sollte nicht wissen, für wen ein Gutachten erstellt wird, dann ist viel gewonnen.

Puh, erstmal schütteln. Ist das krank.

Zensur: Das Original-Video ist vor etwa einem Jahr vom WDR bei Youtube gelöscht worden, auf eigene Veranlassung, so der Sender. Das vorliegende Material scheint aus privater Quelle zu stammen. Die eigentliche Doku dauert nicht so lange, wie das Video ist. Laufzeit: 44 Minuten. Wahrscheinlich fällt es so durchs Raster 😉 Guckst du besser schnell…

Reisebericht aus dem Nordwesten des Iran

von Beda und Ulrike

Die Reise selber haben die beiden im September letzten Jahres gemacht. Nun ist der Bericht mit den vielen Fotos fertig. Wieder einmal bekommen wir Einblicke in das Leben im Iran, diesmal aus dem Nordwesten. Und es ist gut, dass es nicht immer die Bilder aus unseren Nachrichten sind.

Viel Freude beim Lesen: Neues aus Tee-Iran (Teil 14)
Tom

P.s. Das im Reisebericht angesprochene Tourist-Hunting zum Sprache lernen habe ich in China auch kennen gelernt. Oft waren es die Kellnerinnen und Kellner, die nebenbei Englisch gelernt haben und sich einfach gefreut haben, eine Lektion mit zu nehmen.

Nur für unsere Augen fremd
eine fröhliche Runde in einem Bergdorf mit Lehmziegelhäusern

Chatbot: @iLyricsBot

Dieser Bot ist ein gutes Beispiel, um die Inlinefunktion zu erläutern. Denkbar einfach in der ‚Einrichtung‘ und genauso einfach in der Praxis. Und ich male gedanklich nun absichtlich ein überspitztes Szenario, was die generelle Nutzung von (dieser Art) Chatbots erklärt.

@iLyricsBot

Neulich im Chat: „Das ist ja genau wie in dem Film, was er da singt“ „Quatsch, du verstehst das falsch der singt Ingriiid, nicht im Weed“ „Warte, das bekommen wir raus, los komm Bot, sag du mal was“ tipp tipp

Eingabe: @iLyricsBot Who’s got the herb

Und es kommt in sehr vielen Fällen der gewünschte Songtext heraus, denn es sind ja letztlich die selben (brauchbaren) Quellen, die man sonst im Web besucht, nur anders angezapft.

Keine Installation

Chatbots dieser Art muss man nicht installieren, man eröffnet mit ihnen einen Chat und kann, wie in diesem Fall, den Bot fortan inline nutzen. Das bedeutet, man kann aus jedem seiner Chats den Bot mit seiner @Name Adresse ansprechen, bzw schreiben, wie einen immer verfügbarer Schlaumeier. Hier freilich auf wenige Aufgaben und Datenbank-Abfragen beschränkt. Da es kein Verzeichnis gibt, ist die größte Schwierigkeit, den richtigen Chatbot zu finden.

Solche Bots sind nach meinem Verständnis kein großes Sicherheitsrisiko, da man sie nicht in Kanäle oder Gruppen läd und ihnen dort Rechte einräumen muss.

Kein Zauberwerk

Diesen Bot finde ich richtig gut, weil Bequemlichkeit meist eines der stärksten Argumente für oder gegen etwas ist. Und das ist in der Tat bequem, die Textantwort lässt sich sofort kopieren, ich sehe bis dahin kaum Werbung und werde auch nicht auf dem Weg zum Ziel abgelenkt. Im Beispiel sieht der Gesprächspartner das Ergebnis ebenfalls im Chat und kann sofort mitreden.
Es geht hier um Songtexte, aber es ist kaum Phantasie nötig, um das Beispiel auf andere datenbankgestützte Bereiche zu übertragen und es kann ja mehr als ein Gesprächspartner sein, das Limit bei Telegram liegt bei 200.000 Nutzern pro Kanal, wenn ich das richtig behalten habe.

Ich kann mir gut vorstellen, dass sich diese Art der Einbindung von Wissen, ob per Datenbank, mit oder ohne KI oder gar menschlich, ist erstmal egal, etabliert. Aus einer unübersehbaren Flut von kleinen Helfern pickt man sich (fremdes) Wissen raus und nutzt es aus dem Kontext heraus.

Ich finde das Bild sympathischer, als einen großen Player zu haben, der versucht, alles Wissen der Welt in seinen Hallen zu horten, ob Bücher oder Zeitschriften oder andere gedruckten Texte.

Mehr über Chatbots lesen:

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