App Tipp: Komoot

Komoot – Rad- und Wanderkarten mit Navigation

Bevor du dir die App lädst, kannst du dir die Homepage anschauen und dir selber einen Überblick verschaffen.

Die Basis der App ist kostenlos, Kosten können entstehen, wenn man bestimmte Regionen für die Offline-Navigation freischalten möchte. Sehr fair finde ich, dass man eine Region kostenlos dazu bekommt, mit lebenslangen Updates. (im Wert von 3,99). Weltweites Kartenmaterial mit lebenslangen Updates kosten 29,99, auch das ist nicht teuer im Vergleich.

Wenn man jemanden empfiehlt, gibt es ein Paket im Wert von 8,99. Also alles in allem gute Preise und alles so transparent, dass man nicht aus Versehen Kosten verursacht. Die Angaben sind ohne Gewähr, für diesen Beitrag gibt es nichts, nicht einmal Kontakt zur Community :o)

Was kann die App?

Das bietet Komoot:

  • aktuelles Kartenmaterial mit Schwerpunkt auf Radfahren und Wandern
  • Viele Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen aus der Community
  • Offline-Navigation (dafür braucht man das jeweilige Paket)
  • Tourenplanung für sich oder die Gruppe
  • Suche mit tausenden Touren und Zielen.
  • Eigene Touren mit Bildern und Highlights versehen und teilen
  • Videoübersicht der Tour erstellen

Was kann die App nicht?

Soweit ich das bisher testen konnte, gibt es keine Tracking-Funktion zum teilen. Also ich kann nicht einen Personenkreis auswählen, dem ich meinen aktuellen Standort für eine gewisse Zeit (Solang die Tour läuft z.B.) sichtbar machen kann, was ja je nach Tour spannend sein kann.

Diese Funktion gab es mit der App Glympse und ist später von google gekauft worden, soweit ich weiß. Es ist heute jedenfalls fester Bestandteil von Google Maps. Sollte ich es bei den nächsten Tests doch noch finden oder einer von euch besser wissen, dann gibt es hier ein Update.

Es kann aber auch sein, dass diese nicht ganz unkritische Funktion absichtlich nicht integriert wurde. Zumindest beißt es sich mit der Offline-Navigation. Der Live-Status müsste natürlich übertragen werden und kann nicht offline funktionieren.

Für wen lohnt sich die App?

Gegenfrage: Was steigert den Mehrwert eine Handys mehr als google Maps und ähnliche Apps?

Auch wenn ich schon ein gutes Programm für die Navigation mit dem Auto oder Motorrad habe, so ist Komoot doch noch eine gute Ergänzung, der

Spezialist für Fußgänger und Radler. Alle, die gerne mal eine Runde drehen, werden sich mit der App schnell anfreunden.

Auch wer am Urlaubsort die Sehenswürdigkeiten sucht, ist gut bedient. Wenn man die Urlaubsregion für die Offline-Navigation nutzen möchte, so kann man für kleines Geld die jeweilige Region auf das Mobilgerät laden.

Vielen Dank an Matt Tonal, der mich inspiriert hat, die App zu testen. Matt ist oft in alpinen Regionen unterwegs und weiß, was der Wanderer benötigt.

Einige Bekannte, die auch hier lesen, sind bereits Nutzer von Komoot. Wie gefällt euch die App? Ich freue mich über Kommentare, vielen Dank.

Beispielvideo:

Letzter Bericht aus Teheran

Eine Erfahrung der besonderen Art

Noch einmal berichtet Ulrike aus dem Iran. Was sie und Beda dort alles erlebt haben, ist schon beeindruckend. Es hat Spaß gemacht, diese Eindrücke zu teilen.

Dass es überall auf der Welt nette und freundliche Menschen gibt, ist vermutlich die Erkenntnis eines jeden Reisenden. Es überrascht uns nicht, wenn jemand von seinem Australien-Abenteuer zurückkommt und voller positiver Eindrücke ist. Wenn das Reiseziel Iran heißt, denkt man – denke ich – an Konflikte, die komplizierten Beziehungen z.B. mit Saudi-Arabien und andere unschöne Nachrichten-Themen. Durch die WM hat man zumindest kurz auch mal was anderes vom Iran mitbekommen, immerhin waren sie ähnlich erfolgreich , wie der scheidende Weltmeister ;o)

Ulrike und Beda

Schön, dass ich auf diese Weise ein klein wenig von der Normalität, dem Alltag und von euren Eindrücken mitnehmen und betrachten konnte. Und nicht nur ich.

Schöne Details waren dabei. Den Toilettenstuhl finde ich interessant. :o)

Schade für uns, dass es keine weiteren Bilder und Berichte geben wird. Wohin geht es als nächstes? Deutschland ist euch jetzt bestimmt zu langweilig geworden.

Ich wünsche euch noch einen schönen Aufenthalt dort und dem Knöchel weiter gute Besserung. Ich bin nach wie vor beeindruckt, wie mutig ihr losgezogen seid um diese Erfahrungen zu machen. Es war ja nicht einfach ein Urlaub, sondern auch Arbeit und Alltag und  nicht geplant auch Krankenhaus, sprich das pralle Leben. Hut ab, ihr beiden. Kommt gut zurück.

Hier geht es zum 11. und letzten Bericht von Ulrike und Beda.

Android: keine gescheiten Newsreader?

Von der Suche nach einer guten App

Vor einiger Zeit habe ich an dieser Stelle die App Flym empfohlen. Einige Monate habe ich die Anwendung gerne genutzt, jetzt ist sie Schrott. Wieso?

Die meisten Newsreader nutzen als Quelle auch Suchmaschinen, in erster Linie Google. Dort gab es eine Schnittstelle, die auch von Flym genutzt wurde.

Nun hat Google umgestellt, nutzt ein komplett anderes Frontend und offensichtlich auch neue Schnittstellen. Das Ergebnis zeigt sich in unbrauchbaren Feeds. Klickt man dann auf eine News, landet man auf der Startseite der Google News.  Sehr ärgerlich.

Newsreader gibt es wie Sand am Meer. Sollte doch kein Problem sein,  Ersatz zu finden, oder?

Es gibt sehr viele Apps zum Thema News. Einige davon haben sich mein Bruder und ich angeschaut. Das Ergebnis ist nur bedingt befriedigend. Doch klären wir erstmal, was man (ich) von einer App dieser Art erwarten darf:

Was kann ein Newsreader? (für Einsteiger)

Die Hauptfunktion ist die Verwaltung von Newsfeeds, also Angeboten im Netz, die aktuelle Informationen in Form eine RSS-Feeds (es gibt noch mehr) anbieten. Auch dieser Blog bietet 2 Feeds an: Neue Artikel und neue Kommentare, siehe rechts auf dieser Seite (oder im Smartphone ganz unten). Ein Feed ist nichts weiter als eine Überschrift, ein kurzer Text und ggf. ein Bild.

Man spricht dann von abonnieren, wenn man diese Quelle, diesen Feed, mit einem geeigneten Programm (Newsreader oder auch Outlook und Thunderbird) automatisiert abruft. So bekommt man einen Kurztext, ggf mit Bild und Überschrift, ähnlich einer Mail.

Auf diese Art kann man sehr gezielt und ohne großen Zeitaufwand die Nachrichten aus selber gewählten Quellen zusammenstellen. Ich biete hier einen Feed an, damit meine Leser sich informieren lassen können, wenn es mal wieder einen neuen Artikel gibt. Ein Abo hat also nichts mit bezahlen und anderen Verpflichtungen zu tun.

Um ein Abo zu beenden, löscht man einfach die Quelle im Reader.

Warum Flym gut war und welche Funktion bei den meisten Apps fehlt

Machen wir ein Beispiel: Ich hätte gerne ein paar Nachrichten aus Politik und Sport, will möglichst viel vom VfL Bochum lesen und mich noch über neue Technologien informieren lassen.

Auf spiegel.de und/oder tagesschau.de finde ich jede Menge Feeds aus den diversen Rubriken der Anbieter, mehr als ich je lesen kann. Beim kicker.de gibt es sogar einen Feed zu meinem Verein. So weit so gut. Allerdings ist mir das Angebot zu einseitig. Nun könnte ich mich auf die Suche machen und würde jede Menge Sportfeeds finden, aber das ist mir nun plötzlich zu viel und die vielen Ergebnisse zu unscharf. Nicht optimal.

Eine ganz befriedigende Lösung hat Flym mit der Einbindung der Google-Stichwortsuchen geboten. Google deckt eine riesige Menge an Quellen ab und ich kann meine Stichwortsuchen (zB. 3D-Druck oder Bitcoin usw.) abonnieren und bekomme News aus sehr vielen unterschiedlichen Quellen als Feed in meinen Reader.

Aber das funktioniert nicht mehr. Der Entwickler hat zwar eine neue App in den Appstore gestellt, aber die ist entweder noch nicht fertig oder einfach schlecht. Support wird leider nicht geboten. Das ist keine Lösung.

Welche Alternativen bleiben?

Ein einfacher Reader ohne die beschriebene Funktion der Stichwortsuche ist keine Alternative. Wenn dir das reicht, wirst du schnell fündig, wenn du das Stichwort Newsreader im playstore eingibst.

Flipboard

Es gibt Programme, die verfolgen den Ansatz: Sag mir, was dich interessiert und ich stell dir News zusammen. Ein populäres Beispiel ist Flipboard. Das Ergebnis wird hübsch präsentiert und tatsächlich blätter ich ab und an durch. Ein Ersatz für eine übersichtliche, schnelle Anzeige von Schlagzeilen ist das nicht und scheidet für mich aus.
Wenn man Artikel zu einem Thema zusammentragen möchte, ist das hingegen mit Flipboard sehr einfach möglich. Mit einem Klick kann man sein eigenes Magazin füllen. Artikel kommentieren oder verfassen ist ebenfalls möglich. Beispielhaft zeige ich euch hier mein Magazin zum VfL Bochum.

Um es kurz zu machen, nur eine App haben wir gefunden, die eine S

tichwortsuche als Feed einbinden kann: Feedly

Feedly

Hab ich vor Jahren schon mal genutzt und bin dann da wieder weg, weil ich mich damals nicht anmelden wollte und ich die Präsentation zu aufgeblasen fand. Das muss jeder selber beurteilen.

Wenn man sich ein Konto angelegt hat (eMail und Nutzername), kann man sich tatsächlich so ähnlich wie bei Flym seinen Mix aus Feeds und Stichwortsuchen basteln.

Es ist nicht so einfach wie bei Flym, aber auch kein Problem. Mit einem Wisch konnte man in Flym die ungewollten Schlagzeilen löschen. Die Funktion gibt es, aber lange nicht so schnell und einfach.

Wenn man irgendwann mal mit dem Heulen aufgehört hat, bietet sich mit Feedly eine brauchbare Alternative – die einzige?

Ich bin nicht so vermessen, dass ich das wirklich beantworten könnte und nehme daher den Publikumsjoker.
Kennt ihr Feedly oder kanntet ihr Flym? Habt ihr bessere Alternativen (für Android)?

Sehr gerne schaue ich mir eure Tipps und Empfehlungen an. Schreibt einfach einen Kommentar. Vielen Dank.

Das Tippspiel zur Fußball WM

Eine gute Tradition

Ich weiß nicht mehr, wie ein Leben ohne ‚unser‘ Tippspiel ist, müsste so um die 20 Jahre sein, wo es das erste Mal gelaufen ist. Hut ab vor Berta Vogts und ihrem Partner bei tippserver.

Auch zur anstehenden WM in Putinland kann man sich ab sofort registrieren.

Wer darf mitspielen?

Ursprünglich waren es mal unsere Arbeitskollegen in Köln und Berta’s Freunde und Bekannte. Es ist nach wie vor ein privates Spiel, auch wenn die Webseite was anderes vermuten lässt. Berta kann das eben :o)

Die Regeln und weitere Infos findet ihr auf der Webseite zum Tippspiel.

Um die Frage zu beantworten: Ihr, meine Leser, seid mir bekannt und dürft mitspielen, eine Info an mich oder Berta reicht, mit dem Verweis auf diesen Artikel. Wenn wir uns überhaupt nicht kennen, kann es sein, dass Berta dich nicht mitmachen lässt, ggf. hier einen Kommentar schreiben.

Es wäre schön, wenn du diesen Artikel deinen Freunden weiterleitest, die an sowas Interesse haben könnten.

Das Mittippen erhöht den Reiz der Spiele noch ein wenig. Die Webseite ist gut gemacht und nach Anpfiff kann man sehen, was die Mitspieler getippt haben. Oft genug haben wir uns im Nachgang zum Tipp sehr unterhaltsam im Chat ausgetauscht.

Vielleicht gehörst du ja bald dazu!?

hier geht es nun zum Tippspiel: wm2018.tippserver.com

Der Kuchen des Monats

Ein Traum mit Himbeeren aus Fröndenberg

Die Früchte alleine sind ja schon lecker, aber der Clou ist hierbei nicht der leckere Belag, sondern die Kombination mit der Schicht darunter, dem Boden.

Die Schicht aus Cornflakes und Nutella (jede andere Nuss-Nougat-Creme geht auch) ergibt einen leckeren und irgendwie auch überraschenden Kontrast zu den Himbeeren.

Lass dich nicht abschrecken, wenn du normalerweise nicht so auf den Kinderaufstrich stehst, es ist  wirklich lecker.

So weit ich weiß, stammt dieses Rezept von der Mutter der besten Freundin der Schwester meiner Frau…  ;o)
Für mich ist es daher der Fröndenberger Traum in Himbeer.

Das Rezept:

Der Boden: Ca. drei bis vier Hände voll Cornflakes (Alternativ Zwiebackkrümel) und etwa Dreiviertel von einem kleinem Glas Nutella zu einer Masse mischen und in eine Springform geben. Die Springform vorher mit Backpapier auslegen.

Im Kühlschrank ordentlich kühlen, die fest gewordene ‚Platte‘ auf einen Tortenboden legen und Backpapier vorsichtig darunter wegziehen. Danach den Ring der Form umlegen.

Die Füllung: 200 g Philadelphia-Käse (oder Alternativprodukt) mit einem halben Becher Sahne verrühren. Dann 5 Blatt aufgelöste Gelatine unterrühren.

1,5 Becher Sahne mit 50 g Puderzucker steif schlagen. und unter die Käsemasse rühren. Die Masse auf den Boden in der Form verteilen und wieder im Kühlschrank ordentlich kühlen, damit die Festigkeit entsteht. Wichtig.

Nun ca 300 g tiefgekühlte Himbeeren ober auf die Masse geben. Dann 1 Paket Götterspeise mit Himbeergeschmack (für einen halben Liter Flüssigkeit) mit 1/4 Liter Wasser und 1/4 Liter Himbeersaft(sirup) zusammen mischen. Die Anleitung auf der Packung beachten, aber KEINEN Zucker verwenden. Unbedingt abkühlen lassen und erst dann über die tiefgekühlten Himbeeren geben. Zum Schluss wieder ab in den Kühlschrank und dort lassen, bis er fest genug ist. Je geduldiger du deine Masse kühlen lässt, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass dein Endprodukt nicht aus der Form läuft.

Lecker, lecker. Und immer fix weg… wenig überraschend, wenn man erst mal probiert hat.

10 Jahre Pixelkicker NRW n.e.V.

Eine Würdigung…

Vor ziemlich genau 10 Jahren haben meine bessere Hälfte und ich zum ersten FIFA Turnier seiner Art eingeladen. Aus diesem Turnier entwickelte sich eine gute Tradition unter Freunden, immer abwechselnd mal hier und mal dort.

Die heute starken Spieler waren einst noch Halbstarke und kleine Würstchen, denen man noch die Schuhe zubinden musste. Ziemlich bald kehrten sich die Machtverhältnisse auf dem Platz um und die Alten mussten alles geben, um sich wenigstens den Respekt des Nachwuchses zu erspielen.

Pixelkicker 2008 n.e.V.

Eine ganz besondere Rolle bei diesem ganztägigen Ereignis spielten und spielen immer die Gastgeber. Damit sind natürlich nicht nur die Mitspieler, sondern viel mehr sind die Organisatorinnen des immer prächtigen Rahmens gemeint, die mit viel Herz und Geduld die manchmal laute Truppe umsorgt hat. Und zwar an jedem Spielort gleichermaßen. Respekt.

Zur Zeit pausiert die Serie, aber es ist nicht ausgeschlossen, dass die Protagonisten noch einmal zusammen finden…

In diesem Sinne einen Gruß an alle Beteiligten in den letzten 10 Jahren.

Tom

>>> Mehr über die Pixelkicker

Harry Potter lebt

Erste Erfolge mit Magie

Nur eine ausgewählte Schar von Menschen besitzt wirklich Magie, so die weitläufige Meinung. Immer noch gibt es Menschen, die die Existenz einer magischen Kraft komplett leugnen. Viele haben es geahnt, einige gewusst: nicht alles in den Harry Potter Romanen ist erfunden.

Auch ich habe mich lange nicht getraut, mir diese Fähigkeiten einzugestehen, ich fand es tatsächlich erst vollkommen lächerlich. Doch nach und nach bröckelte mein Widerstand und die Kontrolle über meine Fähigkeiten wuchs.

Anfangs habe ich heimlich geübt, ich wollte mich schließlich nicht komplett lächerlich machen. Jetzt habe ich mal die Kamera eingeschaltet, um auch dir Mut zu machen, ebenfalls an deinen Fähigkeiten zu arbeiten oder überhaupt erstmal an sie zu glauben. Ich denke nämlich, dass in jedem Lebewesen Magie steckt, vielleicht ist es auch eine einzige Kraft, die den ganzen Planeten durchströmt, ich weiß es nicht – und die Gelehrten wohl auch nicht.

Jahre habe ich gebraucht, bis ich meine mentalen Kräfte so bündeln konnte, wie ihr es oben in meinem kleinen Video seht. Bitte nicht mit Klingen oder anderen gefährlichen Gegenständen üben, das könnte sonst gefährlich werden.

Schreibt mir doch, wie sich die Magie bei euch verhält. Welche Besonderheiten, welche Fähigkeiten stecken in euch?

Knöchelbruch in Dizin

Die Fortsetzung aus dem Iran ist online

Ich habe mir vorgenommen, nur zu schreiben, wenn ich Lust habe. Egal wie unregelmäßig das sein wird. Und das klappt ganz prima :oD

Und auch wenn mein Beitrag erneut ’nur‘ eine Weiterleitung darstellt, so tue ich das in vollem Bewusstsein und bei mehr oder weniger klarem Verstand gerne. Das nur vorab, damit es nicht wieder so viele Kommentare hagelt ;o)

Wo ist denn bitte schön Dizin? Dizin ist das Winterberg der Menschen in Teheran. Ja, ein Skigebiet im Iran. Weiß dort jedes Kind, du jetzt auch.

Iranisches Skigebiet bei Dizin

Mit dem letzten Artikel über meine aus dem Iran bloggende Verwandtschaft, habe ich schon auf Schnee in Teheran ‚hingewiesen‚. Und ihr habt, sofern ihr dem Link gefolgt seid, über ein sympathisches Land gelesen, über ein Abenteuer im Abenteuer. Allerdings war das letzte Abenteuer ein geplantes.

Noch heil und unversehrt: Beda und Ulrike

Jetzt wurde ein Ausflug zum Abenteuer, eine geführte Abfahrt auf dem Sanischlitten inklusive. Oha, gute Besserung auch von mir, das klingt übel. Hoffentlich hast du nicht soooo lange Schmerzen und Last damit, wie es jetzt befürchtet wird.

Was ist passiert? Das lest ihr im Original hier: Abenteuer Teheran.

Meinen Bruder zitiere ich mal ungefragt: „Interessant, wie sich doch der Alltag vor Ort und die Tagesschau-Welt von einander unterscheiden„.  Finde ich auch.

Die besten Wünsche von hier nach dort. Gute Besserung! Und auch wenn es hier noch ein paar Stunden sind: Frohes neues Jahr und viel Glück im Jahr 1397 :o)

Qi Gong oder (M)eine Reise ins ich

Qi Gong [sprich schigong]

Seit zwei Jahren beschäftige ich mich mit Meditation, mit Atemtechniken, Achtsamkeit, Selbstheilungskräften, Hypnose, habe Akupunktur kennengelernt und bin dabei auch ein wenig in die fernöstliche Philosophie eingetaucht.

 

 

„Omm“

Vor drei Jahren hätte ich beim Thema Qi Gong noch abgewinkt, aus Scherz einmal „Omm“ gesagt und mich nicht weiter damit beschäftigt. Grundsätzlich bin ich für altes Wissen und Erfahrungen anderer Kulturen offen. Es hat mich aber abgeschreckt, dass sich im Umfeld immer Wollknäuels, Klangschalen und entzückt, beglückte Ethnotouristen tummeln, so war zumindest mein Eindruck. Dieser Mode wollte ich nie folgen…

Es hat mich aber abgeschreckt, dass sich im Umfeld immer Wollknäuels, Klangschalen und entzückt, beglückte Ethnotouristen tummeln.

Das Leben hat mir dann einen Weg gewiesen. Mich wieder und wieder an den selben Punkt gebracht hat und mich somit fast gezwungen, auf die Reise zu gehen, auf die Reise nach Innen.
Ein Qi Gong Schnupperkurs hier vor Ort, da gab es keine Ausreden mehr. Und ich bin bis jetzt sehr froh, dass ich meine Scheu ablegen konnte.

Auf diesem Wege grüße ich meine neue, freundliche Gruppe und den netten, kundigen Lehrmeister. Schön, wenn einer Wissen mit Humor vermitteln kann. Und die Gruppe passt auch, ist nicht zu groß. Das macht Spaß.

Das Erste, was mir zuhause aufgefallen ist, lässt mich über mich selber schmunzeln. Ich habe die Rituale für mich entdeckt. Das, was ich vorher  noch verurteilt habe, hilft mir heute, mich einzustimmen. Ich kann auf diese Weise schneller den Punkt der Entspannung erreichen, mich in den richtigen Modus versetzen. In gewisser Weise habe ich mich konditioniert, ganz klassisch.

So bin ich heute z.B. stolzer Besitzer eines Meditationskissens und setze mir eine Kapuze auf, wenn ich zuhause übe. Das Anlegen der Kapuze und auch der feste Platz auf dem Kissen dienen schon der mentalen Vorbereitung. Dabei nehme ich mich nicht ernster, als es sein muss ;o), aber ich gehe mit Respekt an die Sache heran und ich bin überzeugt, das dies der Schlüssel für eine schöne Reise ist.

Ich könnte ohne Kissen nicht auf meinen Knien ruhen, das ist auch wahr und eine würdige Haltung hätte ich auf dem Boden auch nicht lange.  Also ist das Kissen für mich quasi ein ‚Sportgerät‘ und setzt zusammen mit der Kapuze ein Signal nach Innen: „Jetzt kommt was Gutes für mich und meinen Körper, entspann dich„.

Und mehr will ich da auch nicht rein interpretieren. Meditation oder Qi Gong brauchen ganz sicher keine Geräte und nicht weniger als deine oder meine Aufmerksamkeit und Bereitschaft zu üben. Wie immer: Übung macht den Meister. Das gilt in der ganzen Welt ;o)

So wurde mir der Begriff Qi Gong erklärt: Qi ist die Energie. Die Energie in uns genauso, wie die, die uns umgibt. Gong beschreibt das Bemühen, das dranbleiben, die Arbeit mit uns und unserem Körper.

Begriffe wie die Energie in uns kann man ganz bunt und blumig ausdrücken oder so wissenschaftlich, wie in dem Buch von Ulrich Ott (Meditation für Skeptiker), was Sticky euch vor einiger Zeit  empfohlen hat. Da muss jeder gucken, womit er klar kommt.

Beim Qi Gong gibt es einige Schulen, die jeweils Unterschiede haben. Bevor ich mir dazu einen Text aus den Fingern sauge, schicke ich euch auf die Seite des Qi Gong Verbandes. Dort ist sehr anschaulich erklärt, was es für Übungen und Begriffe gibt. Es lohnt sich auf jeden Fall mal ein wenig zu schmökern.

Es ist gar nicht so leicht, sich die Übungen zu merken. Auch wenn die scheinbar einfach aussehen. Karate in Zeitlupe hatte ich schon mal vorher aufgeschnappt, das passt gut. Qi Gong als Vorübung beim Sport ist in Asien nichts ungewöhnliches. Genauso wie nach körperlichem Stress zum regenerieren und runterkommen.

Mit folgenden Anleitungen konnte ich die Übungen aus dem Unterricht ganz prima Zuhause machen:

Noch etwas besser gefällt mir der YouTube-Kanal Einfach besser leben.

Selbstverständlich kann ich nicht in 10 Trainingseinheiten erreichen, wozu andere Jahre brauchen, aber hier gilt ganz klar: der Weg ist das Ziel. Genauso wie bei der Meditation oder beim Sport. Und in der Gruppe macht Sport meist mehr Spaß, als alleine. Die Tipps und Rückmeldungen im Unterricht kann mir kein Video ersetzen, aber zur Begleitung ist das super.

Check it all out!
Tom

Weiße Pracht

Alles, nur keinen Schnee…

…hätte ich in Teheran vermutet. OK, habe ich noch nicht sooo viel Zeit mit verbracht, mir über das Wetter im Iran Gedanken zu machen. Aber mein geistiges Auge sieht Sand und karge Landschaft und volle, chaotische Städte.

Aber das nur am Rande…

Als wäre es nicht schon abenteuerlich genug, in diesen Teil der Welt zu reisen, gehen Ulrike und Beda diesmal auf eine Wanderung. Schon beim lesen tuen einem die Füße weh.
Einmal mehr ein interessanter Stoff zu lesen.

Hier geht es los.

Woher kenne ich nur diese Raupe ;o)