Gut erklärt

Weiterbildung

Bei YouTube gibt es unzählige Anleitungen und Erklärvideos in jeglicher Qualität. Eine ganz besondere Form davon sind Videos mit Zeichnungen, die während der Erklärung entstehen und das Gesagte illustrieren.

Ein Beispiel möchte ich hier zeigen und gleichzeitig aufrufen, über die Kommentarfunktion weitere gute Beispiele zu sammeln. Ggf aktualisiere ich diesen Artikel.

Nicht ganz neu, aber ein Musterbeispiel liefert dieses Video:

Toll gezeichnet, gut besprochen, guter Inhalt – sehr empfehlenswert.

Android: keine gescheiten Newsreader?

Von der Suche nach einer guten App

Vor einiger Zeit habe ich an dieser Stelle die App Flym empfohlen. Einige Monate habe ich die Anwendung gerne genutzt, jetzt ist sie Schrott. Wieso?

Die meisten Newsreader nutzen als Quelle auch Suchmaschinen, in erster Linie Google. Dort gab es eine Schnittstelle, die auch von Flym genutzt wurde.

Nun hat Google umgestellt, nutzt ein komplett anderes Frontend und offensichtlich auch neue Schnittstellen. Das Ergebnis zeigt sich in unbrauchbaren Feeds. Klickt man dann auf eine News, landet man auf der Startseite der Google News.  Sehr ärgerlich.

Newsreader gibt es wie Sand am Meer. Sollte doch kein Problem sein,  Ersatz zu finden, oder?

Es gibt sehr viele Apps zum Thema News. Einige davon haben sich mein Bruder und ich angeschaut. Das Ergebnis ist nur bedingt befriedigend. Doch klären wir erstmal, was man (ich) von einer App dieser Art erwarten darf:

Was kann ein Newsreader? (für Einsteiger)

Die Hauptfunktion ist die Verwaltung von Newsfeeds, also Angeboten im Netz, die aktuelle Informationen in Form eine RSS-Feeds (es gibt noch mehr) anbieten. Auch dieser Blog bietet 2 Feeds an: Neue Artikel und neue Kommentare, siehe rechts auf dieser Seite (oder im Smartphone ganz unten). Ein Feed ist nichts weiter als eine Überschrift, ein kurzer Text und ggf. ein Bild.

Man spricht dann von abonnieren, wenn man diese Quelle, diesen Feed, mit einem geeigneten Programm (Newsreader oder auch Outlook und Thunderbird) automatisiert abruft. So bekommt man einen Kurztext, ggf mit Bild und Überschrift, ähnlich einer Mail.

Auf diese Art kann man sehr gezielt und ohne großen Zeitaufwand die Nachrichten aus selber gewählten Quellen zusammenstellen. Ich biete hier einen Feed an, damit meine Leser sich informieren lassen können, wenn es mal wieder einen neuen Artikel gibt. Ein Abo hat also nichts mit bezahlen und anderen Verpflichtungen zu tun.

Um ein Abo zu beenden, löscht man einfach die Quelle im Reader.

Warum Flym gut war und welche Funktion bei den meisten Apps fehlt

Machen wir ein Beispiel: Ich hätte gerne ein paar Nachrichten aus Politik und Sport, will möglichst viel vom VfL Bochum lesen und mich noch über neue Technologien informieren lassen.

Auf spiegel.de und/oder tagesschau.de finde ich jede Menge Feeds aus den diversen Rubriken der Anbieter, mehr als ich je lesen kann. Beim kicker.de gibt es sogar einen Feed zu meinem Verein. So weit so gut. Allerdings ist mir das Angebot zu einseitig. Nun könnte ich mich auf die Suche machen und würde jede Menge Sportfeeds finden, aber das ist mir nun plötzlich zu viel und die vielen Ergebnisse zu unscharf. Nicht optimal.

Eine ganz befriedigende Lösung hat Flym mit der Einbindung der Google-Stichwortsuchen geboten. Google deckt eine riesige Menge an Quellen ab und ich kann meine Stichwortsuchen (zB. 3D-Druck oder Bitcoin usw.) abonnieren und bekomme News aus sehr vielen unterschiedlichen Quellen als Feed in meinen Reader.

Aber das funktioniert nicht mehr. Der Entwickler hat zwar eine neue App in den Appstore gestellt, aber die ist entweder noch nicht fertig oder einfach schlecht. Support wird leider nicht geboten. Das ist keine Lösung.

Welche Alternativen bleiben?

Ein einfacher Reader ohne die beschriebene Funktion der Stichwortsuche ist keine Alternative. Wenn dir das reicht, wirst du schnell fündig, wenn du das Stichwort Newsreader im playstore eingibst.

Flipboard

Es gibt Programme, die verfolgen den Ansatz: Sag mir, was dich interessiert und ich stell dir News zusammen. Ein populäres Beispiel ist Flipboard. Das Ergebnis wird hübsch präsentiert und tatsächlich blätter ich ab und an durch. Ein Ersatz für eine übersichtliche, schnelle Anzeige von Schlagzeilen ist das nicht und scheidet für mich aus.
Wenn man Artikel zu einem Thema zusammentragen möchte, ist das hingegen mit Flipboard sehr einfach möglich. Mit einem Klick kann man sein eigenes Magazin füllen. Artikel kommentieren oder verfassen ist ebenfalls möglich. Beispielhaft zeige ich euch hier mein Magazin zum VfL Bochum.

Um es kurz zu machen, nur eine App haben wir gefunden, die eine S

tichwortsuche als Feed einbinden kann: Feedly

Feedly

Hab ich vor Jahren schon mal genutzt und bin dann da wieder weg, weil ich mich damals nicht anmelden wollte und ich die Präsentation zu aufgeblasen fand. Das muss jeder selber beurteilen.

Wenn man sich ein Konto angelegt hat (eMail und Nutzername), kann man sich tatsächlich so ähnlich wie bei Flym seinen Mix aus Feeds und Stichwortsuchen basteln.

Es ist nicht so einfach wie bei Flym, aber auch kein Problem. Mit einem Wisch konnte man in Flym die ungewollten Schlagzeilen löschen. Die Funktion gibt es, aber lange nicht so schnell und einfach.

Wenn man irgendwann mal mit dem Heulen aufgehört hat, bietet sich mit Feedly eine brauchbare Alternative – die einzige?

Ich bin nicht so vermessen, dass ich das wirklich beantworten könnte und nehme daher den Publikumsjoker.
Kennt ihr Feedly oder kanntet ihr Flym? Habt ihr bessere Alternativen (für Android)?

Sehr gerne schaue ich mir eure Tipps und Empfehlungen an. Schreibt einfach einen Kommentar. Vielen Dank.

Der Kuchen des Monats

Ein Traum mit Himbeeren aus Fröndenberg

Die Früchte alleine sind ja schon lecker, aber der Clou ist hierbei nicht der leckere Belag, sondern die Kombination mit der Schicht darunter, dem Boden.

Die Schicht aus Cornflakes und Nutella (jede andere Nuss-Nougat-Creme geht auch) ergibt einen leckeren und irgendwie auch überraschenden Kontrast zu den Himbeeren.

Lass dich nicht abschrecken, wenn du normalerweise nicht so auf den Kinderaufstrich stehst, es ist  wirklich lecker.

So weit ich weiß, stammt dieses Rezept von der Mutter der besten Freundin der Schwester meiner Frau…  ;o)
Für mich ist es daher der Fröndenberger Traum in Himbeer.

Das Rezept:

Der Boden: Ca. drei bis vier Hände voll Cornflakes (Alternativ Zwiebackkrümel) und etwa Dreiviertel von einem kleinem Glas Nutella zu einer Masse mischen und in eine Springform geben. Die Springform vorher mit Backpapier auslegen.

Im Kühlschrank ordentlich kühlen, die fest gewordene ‚Platte‘ auf einen Tortenboden legen und Backpapier vorsichtig darunter wegziehen. Danach den Ring der Form umlegen.

Die Füllung: 200 g Philadelphia-Käse (oder Alternativprodukt) mit einem halben Becher Sahne verrühren. Dann 5 Blatt aufgelöste Gelatine unterrühren.

1,5 Becher Sahne mit 50 g Puderzucker steif schlagen. und unter die Käsemasse rühren. Die Masse auf den Boden in der Form verteilen und wieder im Kühlschrank ordentlich kühlen, damit die Festigkeit entsteht. Wichtig.

Nun ca 300 g tiefgekühlte Himbeeren ober auf die Masse geben. Dann 1 Paket Götterspeise mit Himbeergeschmack (für einen halben Liter Flüssigkeit) mit 1/4 Liter Wasser und 1/4 Liter Himbeersaft(sirup) zusammen mischen. Die Anleitung auf der Packung beachten, aber KEINEN Zucker verwenden. Unbedingt abkühlen lassen und erst dann über die tiefgekühlten Himbeeren geben. Zum Schluss wieder ab in den Kühlschrank und dort lassen, bis er fest genug ist. Je geduldiger du deine Masse kühlen lässt, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass dein Endprodukt nicht aus der Form läuft.

Lecker, lecker. Und immer fix weg… wenig überraschend, wenn man erst mal probiert hat.

Qi Gong oder (M)eine Reise ins ich

Qi Gong [sprich schigong]

Seit zwei Jahren beschäftige ich mich mit Meditation, mit Atemtechniken, Achtsamkeit, Selbstheilungskräften, Hypnose, habe Akupunktur kennengelernt und bin dabei auch ein wenig in die fernöstliche Philosophie eingetaucht.

 

 

„Omm“

Vor drei Jahren hätte ich beim Thema Qi Gong noch abgewinkt, aus Scherz einmal „Omm“ gesagt und mich nicht weiter damit beschäftigt. Grundsätzlich bin ich für altes Wissen und Erfahrungen anderer Kulturen offen. Es hat mich aber abgeschreckt, dass sich im Umfeld immer Wollknäuels, Klangschalen und entzückt, beglückte Ethnotouristen tummeln, so war zumindest mein Eindruck. Dieser Mode wollte ich nie folgen…

Es hat mich aber abgeschreckt, dass sich im Umfeld immer Wollknäuels, Klangschalen und entzückt, beglückte Ethnotouristen tummeln.

Das Leben hat mir dann einen Weg gewiesen. Mich wieder und wieder an den selben Punkt gebracht hat und mich somit fast gezwungen, auf die Reise zu gehen, auf die Reise nach Innen.
Ein Qi Gong Schnupperkurs hier vor Ort, da gab es keine Ausreden mehr. Und ich bin bis jetzt sehr froh, dass ich meine Scheu ablegen konnte.

Auf diesem Wege grüße ich meine neue, freundliche Gruppe und den netten, kundigen Lehrmeister. Schön, wenn einer Wissen mit Humor vermitteln kann. Und die Gruppe passt auch, ist nicht zu groß. Das macht Spaß.

Das Erste, was mir zuhause aufgefallen ist, lässt mich über mich selber schmunzeln. Ich habe die Rituale für mich entdeckt. Das, was ich vorher  noch verurteilt habe, hilft mir heute, mich einzustimmen. Ich kann auf diese Weise schneller den Punkt der Entspannung erreichen, mich in den richtigen Modus versetzen. In gewisser Weise habe ich mich konditioniert, ganz klassisch.

So bin ich heute z.B. stolzer Besitzer eines Meditationskissens und setze mir eine Kapuze auf, wenn ich zuhause übe. Das Anlegen der Kapuze und auch der feste Platz auf dem Kissen dienen schon der mentalen Vorbereitung. Dabei nehme ich mich nicht ernster, als es sein muss ;o), aber ich gehe mit Respekt an die Sache heran und ich bin überzeugt, das dies der Schlüssel für eine schöne Reise ist.

Ich könnte ohne Kissen nicht auf meinen Knien ruhen, das ist auch wahr und eine würdige Haltung hätte ich auf dem Boden auch nicht lange.  Also ist das Kissen für mich quasi ein ‚Sportgerät‘ und setzt zusammen mit der Kapuze ein Signal nach Innen: „Jetzt kommt was Gutes für mich und meinen Körper, entspann dich„.

Und mehr will ich da auch nicht rein interpretieren. Meditation oder Qi Gong brauchen ganz sicher keine Geräte und nicht weniger als deine oder meine Aufmerksamkeit und Bereitschaft zu üben. Wie immer: Übung macht den Meister. Das gilt in der ganzen Welt ;o)

So wurde mir der Begriff Qi Gong erklärt: Qi ist die Energie. Die Energie in uns genauso, wie die, die uns umgibt. Gong beschreibt das Bemühen, das dranbleiben, die Arbeit mit uns und unserem Körper.

Begriffe wie die Energie in uns kann man ganz bunt und blumig ausdrücken oder so wissenschaftlich, wie in dem Buch von Ulrich Ott (Meditation für Skeptiker), was Sticky euch vor einiger Zeit  empfohlen hat. Da muss jeder gucken, womit er klar kommt.

Beim Qi Gong gibt es einige Schulen, die jeweils Unterschiede haben. Bevor ich mir dazu einen Text aus den Fingern sauge, schicke ich euch auf die Seite des Qi Gong Verbandes. Dort ist sehr anschaulich erklärt, was es für Übungen und Begriffe gibt. Es lohnt sich auf jeden Fall mal ein wenig zu schmökern.

Es ist gar nicht so leicht, sich die Übungen zu merken. Auch wenn die scheinbar einfach aussehen. Karate in Zeitlupe hatte ich schon mal vorher aufgeschnappt, das passt gut. Qi Gong als Vorübung beim Sport ist in Asien nichts ungewöhnliches. Genauso wie nach körperlichem Stress zum regenerieren und runterkommen.

Mit folgenden Anleitungen konnte ich die Übungen aus dem Unterricht ganz prima Zuhause machen:

Noch etwas besser gefällt mir der YouTube-Kanal Einfach besser leben.

Selbstverständlich kann ich nicht in 10 Trainingseinheiten erreichen, wozu andere Jahre brauchen, aber hier gilt ganz klar: der Weg ist das Ziel. Genauso wie bei der Meditation oder beim Sport. Und in der Gruppe macht Sport meist mehr Spaß, als alleine. Die Tipps und Rückmeldungen im Unterricht kann mir kein Video ersetzen, aber zur Begleitung ist das super.

Check it all out!
Tom

USB-Stick geschrottet

Vorsicht beim Entfernen der Hardware

So ganz verstehen tue ich es nicht, warum ein USB-Laufwerk unwiederbringlich kaputt gehen kann, wenn ich es zu früh vom PC trenne. Klar der PC schreibt eventuell noch und die Verbindung wird unterbrochen. Dann darf nach meinem Verständnis eine Datei unvollständig und damit unbrauchbar sein, aber darf gleich die ganze Hardware kaputt gehen?

Nein, das ist kein Einzelfall. Bei der Suche nach einer Lösung, bin ich auf etliche Fälle gestoßen. Lauter schlaue Ratschläge und ein paar windige Tools habe ich gefunden. Ich habe versucht eine sogenannte Low-Level Formatierung durchzuführen, aber mein Stick blieb stur.

Ich hatte den USB-Stick eher aus Versehen abgezogen. Das Resultat: der Stick kann nur noch gelesen werden, schreiben verweigert der kleine Lümmel hartnäckig. Jegliche Wege mit allen erdenklichen Tipps habe ich ausprobiert.

Das Resultat: der Stick kann nur noch gelesen werden, schreiben verweigert der kleine Lümmel hartnäckig.

Ich habe auch ein Linux hergenommen und dachte, ich könnte mir abseits der Windows-Welt als root die Rechte geben, aber es scheint wirklich ein Hardware-Defekt vorzuliegen. Im Netz fand ich die Bestätigung, dass dies passieren kann, wenn man die Geräte im laufenden Betrieb abzieht.

 

Leider beendet Windows nicht immer alle Prozesse. Das sichere Entfernen wird ab und zu sogar komplett verweigert. Da ich mich aber nicht durch die Schwächen der Software zwingen lassen will, den PC neu zu starten, bin ich auf die Suche gegangen, um ein geeignetes Tool zu finden. Und es gibt eins. Dazu noch ein portables, aus einer Datei bestehendes Programm, was genau diese Aufgabe erfüllt: es trennt die Verbindung zu dem Laufwerk, auf dem das Programm gestartet wurde. Eine kleine Status Meldung erscheint auch noch, so dass man prima erkennen kann, wann man den Stick/die Platte abziehen darf.

Seit dem habe ich diese kleine Datei im Stammverzeichnis auf jedem Stick und beende die Verbindung per Doppelklick auf die Datei.

Für alle, die ein USB-Stick oder eine externe Festplatte haben, kann ich das nur empfehlen

Für alle, die ein USB-Stick oder eine externe Festplatte haben, kann ich das nur empfehlen. Hier kannst du es runterladen. Anschließend die Datei auf den Stick kopieren. Wenn du jetzt einen Doppelklick machst, sollte das Explorerfenster verschwinden und unten neben der Uhr eine Sprechblase erscheinen. So muss das. ;o)

Nachtrag: Der Download ist ein zip-Archiv. Die exe-Datei muss erst entpackt und dann auf den Stick oder die externe Festplatte kopiert werden.

 

Moderne Krankenhauskost (mit Rezept)

Die leckeren Wraps von Mirko

Nur auf den ersten Blick mag es überraschend sein, dass dieser kulinarische Hinweis aus einem Krankenhaus kommt. Wenn man dann weiß, dass dort ein junger, motivierter Koch zusammen mit einer funktionierenden, freundlichen und fleißigen Truppe arbeitet, dann ist es eher ein Ergebnis von guter Arbeit.

Da mein Aufenthalt in Sundern im schönen Sauerland nicht mit einer OP oder ähnlichen Eingriffen zu tun hatte, war ich durchaus in der Lage, mich über das Essen zu freuen.

Klick auf das Bild, um es in Originalgröße zu öffnen

Meine liebe Frau kam gerade zu Besuch, als ich die Reste einer solchen Mahlzeit noch auf dem Teller hatte. Kurze Zeit später waren schon zwei Menschen ganz angetan von den leckeren Wraps. Ich hätte ein Foto machen sollen… nun ist es meine Erinnerung, die mir das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. (Bild nachträglich unten eingefügt)

Unser Lob blieb nicht ungehört und hat Koch Mirko gefreut. Ein paar Minuten später hatte er uns das Rezept notiert und sinngemäß dazu gesagt:

„Ich habe ein paar Anmerkungen dazu geschrieben, damit es auch so gelingt, wie ihr es hier gegessen habt.“

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Ach doch, aber das ist ein anderer Artikel… in Kürze hier.

Nachtrag: Ein Bild von den Wraps, hmm lecker.

Silvia’s Wraps nach dem Rezept aus Sundern.

App-Tipp: Knoten 3D (Knots 3D)

App-Tipp November 2017

Wer einen Bootsführerschein oder Segelschein macht, braucht sie. Die meisten Kletterer kommen ohne sie nicht zurecht. Manchmal hat man sie in der Zunge: die guten alten Knoten.

In der App werden Knoten erstmal gruppiert nach Anwendungsgebiet. Ordentliche Animationen zeigen jeden Knoten und wie er gemacht wird.

Dazu gibt es ggf. Hinweise auf bessere Alternativen und Tipps für die Anwendung.

Die App ist schick gemacht, lehrreich und informativ. Mit nur wenig Fantasie ist es auch eine Geschicklichkeitsübung oder eine spielerische Herausforderung.

Der Titel ist Englisch, aber die Texte und Erklärungen sind in deutscher Sprache.

Fazit: Knoten macht man immer wieder mal. Warum nicht ein paar neue lernen? Gut präsentierte Anleitungen. Tolle App. Außerdem ohne Werbung.

Die App war zum Zeitpunkt, als ich den Artikel geschrieben habe, kostenlos. Es macht die App nicht schlechter, aber natürlich unattraktiver, wenn man nun dafür zahlen muss.

Hier geht es zur App.

Weitere App-Tipps

 

Film: Die wunderbaren Kräfte der Hypnose

Schon in der Schule hat mich das Thema Hypnose beschäftigt, als irgendein Magier seine Hypnosekünste vorstellte und reihenweise Menschen von meiner Schule in Trance versetzt hat.

Damals habe ich nach dem Trick gesucht, dem doppelten Boden. Skeptisch ist zu wenig, ich war ablehnend ungläubig.

Dann hatte ich das Glück den Onkel eines Schulfreundes zu erleben. Vizeweltmeister der Magier (nein, Hypnose hat nichts mit Magie zu tun, ist aber dennoch magisch 🙂, schon in den USA bekannt und bei uns im TV (Grüße an Claudius, falls er je hier entlang kommt :). Jedenfalls hat der nicht nur unglaubliche Fertigkeiten mit Spielkarten drauf gehabt, er hat Claudius vom Fleck weg hypnotisiert und gegen seinen Vater ‚antreten‘ lassen.

Ohne näher auf diese Begebenheiten eingehen zu wollen, das war sehr beeindruckend und vor allem, es war kein Trick im Sinne von veräppeln.

Mich hat das damals zu dieser Denkweise gebracht: Wenn das Hirn mit Impulsen und Schwingungen arbeitet, die durch den Körper gehen, umgewandelte Signale, die durch unsere Sinne erfasst werden, um wieder in elektromagnetische Schwingungen gewandelt zu werden, dann ist es fast sicher auch möglich, die Signale auch von außen zu geben… Das fand ich faszinierend bis abschreckend.

Bei diesem Halbwissen ist es lange geblieben, immer vermengt mit dem unguten Gefühl, dass man bei Hypnose willenloses Opfer eines Weißkittels ist… nee, geh weg.

Seit einiger Zeit erlerne ich die Meditation, u.a. als Mittel gegen Schmerzen. Auch da musste ich erst meine Vorurteile über Bord werfen, mein inneres Bild korrigieren, von sektenähnlichen Wesen, die gemeinsam wirr reden und ommm machen :o) So in etwa.

Ich tue mich immer noch schwer, wenn bei Übungen zu viel Klangschale und Singsang dabei ist, das ist eben nicht meins.

Aber ich habe mittlerweile ein eigenes Meditationskissen, gestalte also mein eigenes Ritual. Das könnte man auch weglassen, aber es hilft mir einen bestimmten Zustand schneller zu erreichen, weil man neben Bildern auch das mittlerweile bekannte Gefühl der Entspannung (Schwere) mit seinem Ritual verbindet und diese Erinnerung nach einer Weile immer schneller abrufen kann. Die Meditation verstehe ich dabei als eine Art Vorstufe der Hypnose. Und diese Kraft zu erleben, die eigene Kraft, das ist was schönes, erhebendes, positives.

Achtung: Film nur bis 15.11.2017 abrufbar

Etwas mehr als gefährliches Halbwissen und meine mäßig beschriebenen Erfahrungen vermittelt der Film, der diese Tage auf Arte lief und bis zum 15. November 2017 zur Verfügung steht.

Video: Die wunderbaren Kräfte der Hypnose (52 Minuten)

Gefällt dir der Beitrag? Du kannst dem Blog folgen  und dir per eMail sagen lassen, wenn es was Neues gibt. Siehe rechts im Menü…

Vielen Dank an Stefan für den Hinweis auf den Film!

 

 

Thema Solar: Noch interessant oder wieder out? Experteninterview.

Die Kraft der Sonne

Nach anfänglichem Hype um das Thema Solarenergie, vielen Fördergeldern, etlichen Firmengründungen und fast genauso vielen Pleiten, ist es ruhig geworden um das Thema. Wir fragen nach, ob es sich als Privatmensch lohnt, das Thema weiterhin zu verfolgen.
Wir freuen uns, dass wir dazu Stefan befragen können. Stefan ist seit etlichen Jahren in der Branche tätig, hält u.a. Vorträge und weiß, wie es um die Solarenergie, bzw deren Nutzung, bestellt ist.

Tom: Hallo Stefan, du bist schon sehr lange an dem Thema Solar dran. Ist der Hype vorbei oder geht es erst richtig los?

es muss nicht immer ein ganzes Dach sein

Stefan: Zu den Pionieren habe ich nicht gehört, bin aber seit 2010 aktiv dabei. In dieser Zeit habe ich die ein oder andere Anlage projektiert, vertrieben und installiert. (zwinkert, Anm. d. Red.)

Von einem Hype kann man nicht mehr sprechen, der ist in der Tat erstmal vorbei.
Aber es gibt Gründe, sich eine Photovoltaikanlage zu installieren:

Kosten sparen. Das klappt am besten, indem ich auf der einen Seite weniger Strom einkaufen muss und auf der anderen Seite überschüssigen Strom zu ähnlichen Preisen verkaufen kann. Beides trägt zur Abzahlung der Anschaffungskosten bei. Seit April 2012 bekommt man bei der Stromeinspeisung aber weniger, als der Strom im Einkauf kostet.
Wenn ich zur arbeitenden Bevölkerung gehöre, hält sich mein Eigenverbrauch tagsüber, wenn die Sonne scheint, in Grenzen und ich muss den Strom billig an den Netzbetreiber verramschen. Das ist nicht attraktiv und hat das Interesse an Photovoltaikanlagen zurückgehen lassen. Wenn ich allerdings tagsüber zuhause bin und ein paar Euro über habe, würde ich mir sofort ein Angebot erstellen lassen.

Tom: Wäre es dann nicht eine logische Alternative, den selbst erzeugten Strom in einem Batteriesystem zu speichern, um ihn später verbrauchen zu können, wenn man zuhause ist?

So schick kann das aussehen

Stefan: Ein paar Überlegungen sprechen dagegen: Photovoltaik-Batterien kosten noch eine ganze Menge. Bei der Speicherung in Batterien und der späteren Entnahme habe ich außerdem Verluste. Mir steht also weniger Strom vom Dach zur Verfügung als ursprünglich erzeugt wurde.
Die Amortisationsrechnungen, die ich kenne, ignorieren diese Verluste gern. Solche Speicher rechnen sich nur, wenn in der Zukunft der Strompreis massiv steigen würde. Bloß wie der sich entwickelt, ist beim Anlagenkauf heute reine Spekulation. Es ist also eine gehörige Portion Unsicherheit im Spiel. Ökologisch ist es auch nicht unkritisch, da mir keine Anlage bekannt ist, mit der Lithium-Ionen Akkus am Ende der Lebensdauer, also nach ca. 20 Jahren, recycelt werden könnten.

Tom:  Ich hätte gedacht, Solar erhält noch schneller Einzug bei z.B. Kleidung, Rucksäcken, Autodächern, usw. Warum gibt es das nicht? Sind die Flächen nicht groß genug?

Stefan: In der Tat ist die Leistung auf den kleinen Flächen begrenzt. Wenn Du

Solar Panels bei einem Kunden von Stefan

auf einem Autodach einen halben Quadratmeter hast, erzeugst Du bei guter Sonneneinstrahlung gerade einmal um die 60 W, soviel wie in den Zeiten vor der LED eine Glühbirne verbraucht hat. Oft ist es weniger, weil der Himmel nur bedeckt ist.
Damit kommst Du nicht allzu weit. An Kleidung ist die Fläche kleiner und die Ausrichtung zur Sonne ungünstiger. Bei Betrachtung der elektrischen Leistung ist das nur für Anwendungen mit geringem Energieverbrauch interessant. Auf der anderen Seite ist die Lebensdauer von Kleidung nicht allzu lang und damit erzeugst Du wieder jede Menge Elektroschrott.

Tom: Wie bekommt man denn als Laie heraus, ob ein Panel groß genug ist, bzw. ausreichend Ladestrom fließt? Kann man das selber errechnen ohne Physikstudium oder Elekrikerausbildung?

Beispiel Powerbank. Nehmen wir eine mit 10.000 mAh. Wie groß müsste ein Solarpanel sein, wenn das Gerät innerhalb von 3 Tagen komplett geladen sein soll, Sonne mal vorausgesetzt. Was ist denn ein guter Wert für Ladestrom?

Stefan: In Norddeutschland erzeugen Module eine Leistung von durchschnittlich 100 W / m2. Damit kannst Du ausrechnen, dass Deine Powerbank, die 50 Wh haben müsste, 70 cm2 Modulfläche erfordert, um bei durchschnittlichem Wetter in 3 Tagen geladen zu werden.
Wenn ich die Verluste in Ladeeinheit und Batterie berücksichtige, lande ich bei 90 cm2. Das sind z.B. 9 cm x 10 cm. In der trüben Jahreszeit würde ich höher gehen. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, liegt der Ladestrom bei bis zu etwa 270 mA.
Das ist nicht ganz mein Fachgebiet. Normalerweise projektieren ich Anlagen für Hausdächer. Eine Powerbank nutze ich nicht, da eigentlich immer irgendwo eine Steckdose in der Nähe ist. Und für das Auto gibt es Adapter zum Anschluss ans Bordnetz. Wichtig ist mir dabei auch, dass Powerbanks natürlich nur wenige Jahre Lebensdauer haben und dann im Elektroschrott landen. Das möchte und muss ich nicht unterstützen.

Tom: Mal weg von den kleinen Geräten. Du installierst, wie du erzählst, selber Solaranlagen auf dem Dach der Kunden, bzw. konzipierst das und lässt montieren, ist das korrekt?
Ich habe die App gesehen, mit der du den täglichen Bericht abrufen kannst, was die Anlagen leisten. Das klingt super. Kann man damit als Kunde tatsächlich Strom sparen? Wie lange muss die Anlage laufen, damit alle Kosten für Montage und Service Pi mal Daumen wieder drin sind? Und welche Summen bewegt man da etwa?

Stefan: Nach der Planung biete ich dem Kunden eine Anlage an und

Fachgerechter Aufbau

beantworte seine/ihre Fragen. Nach der Beauftragung bestelle ich das Material und die Handwerker. Am Installationstag bin ich vor Ort, um sicherzustellen, dass alles richtig installiert und angeschlossen wird. Nebenbei kümmere ich mich um die Anmeldung der Anlage beim Netzbetreiber.
Es gibt für alle Wechselrichter – das sind die Komponenten, die den Strom vom Dach in das umwandeln, was wir aus der Steckdose kennen – Möglichkeiten, sich den Verbrauch über das Internet anzusehen. Auf dem gleichen Weg wird man auch über Störungen benachrichtigt.

Bei den von mir geplanten Anlagen lagen die Amortisationszeiten zwischen acht und zwölf Jahren. Aber das muss natürlich für jede Anlage individuell ermittelt werden und hängt unter anderem davon ab, wie das Haus ausgerichtet ist und wie alt der Zählerschrank ist (es gibt bei Zählerschränken keine Bestandsgarantie. Wenn er alt ist, muss man oft einiges erneuern. Und wenn man da einmal anfängt…).

Die Vergütung nach dem EEG, dem Erneuerbare Energien Gesetz, ist für 20 Jahre plus dem Installationsjahr pro Kilowattstunde festgelegt. Damit weiß man, was man für an den Netzbetreiber verkauften Strom bekommt. Der Wert des eigenverbrauchten Stroms hängt natürlich vom Wert bzw. Preis des vermiedenen Stromverbrauchs ab.

Eine kleine Anlage, d.h. in einer sinnvollen Größe für ein Einfamilienhaus, kostet zwischen 5000 € und 6000 €.

Tom: Gibt es Dächer, wo du sagst, das geht hier nicht? Oder geht jedes Dach? Wo geht es besonders gut oder besonders schlecht?

Stefan: Dächer Richtung Süden bringen den höchsten Ertrag. Mit der Änderung der Richtung sinkt er etwas. Wenn man aber nur morgens und abends zuhause ist, kann es auch sinnvoll sein, die Anlage auf ein Ost-West-Dach zu setzen, um Erzeugung und Eigenverbrauch abzustimmen.

Ein KO-Kriterium ist es, wenn die Tragfähigkeit des Dachs zu knapp ausgelegt ist und es damit das zusätzliche Gewicht des Dachgestells und der Module nicht verkraften würde. Das kommt aber eher mal bei Supermarktdächern vor. Mir ist noch kein Dach eingestürzt (lacht).

Dächer mit Blitzableitern müssen vorsichtig geplant werden. Da sind Trennabstände einzuhalten oder DC-Trenner und hochvoltfeste Erdungskabel zu verwenden. Diese Aufwände und Kosten müssen von vornherein berücksichtigt werden. Hier liegt auch der Grund, warum man die Planung als Laie nicht selber machen sollte.

Tom: Du bist in Niedersachsen zuhause, machst du das nur vor Ort oder ist das egal, wer dich beauftragt?

Stefan: Die meisten meiner Anlagen sind in Niedersachsen montiert und in Betrieb, ich habe aber auch schon eine in der Nähe von Freising bei München installiert und aktuell eine Anfrage aus dem Raum Düsseldorf. Hilfreich ist, wenn der Kunde einen Haus-und-Hof-Elektromeister seines Vertrauens hat, mit dem ich dann kooperieren kann.

Tom: Vielen Dank, Stefan. Ich wünsche Dir viel Erfolg und allzeit gutes Wetter. Kommentare und Anfragen leite ich an dich weiter.

Stefan: Vielen Dank für die interessanten Fragen. Bitte meldet euch, wenn noch etwas unklar ist. Entweder über einen Kommentar hier oder über Tom (vielen Dank dafür).

Die 10 Gebote der Gelassenheit

Der Text klingt ein wenig verstaubt, aber inhaltlich finde ich das nicht schlecht. Es hat zumindest nichts an Aktualität verloren. Oder?

Die 10 Gebote der Gelassenheit:

Bild: Heike

 

01. Leben

Nur für heute werde ich mich bemühen, einfach den Tag zu erleben – ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

02. Sorgfalt

Nur für heute werde ich größten Wert auf mein Auftreten legen und vornehm sein in meinem Verhalten: Ich werde niemanden kritisieren; ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern… nur mich selbst.

03. Glück

Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin … nicht nur für die andere, sondern auch für diese Welt.

04. Realismus

Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.

05. Lesen

Nur für heute will ich eine halbe Stunde meiner Zeit meiner körperlichen oder seelischen Gesundheit widmen, der Entspannung, einer guten Lektüre oder körperlicher Betätigung.

06. Handeln

Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen – und ich werde es niemandem erzählen.

07. Überwinden

Nur für heute werde ich etwas tun, wozu ich keine Lust habe.

08. Planen

Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich daran, aber ich werde mich vor zwei Übeln hüten: vor der Hetze und vor der Unentschlossenheit.

09. Mut

Nur für heute werde ich fest glauben – selbst wenn die Umstände dem widersprechen sollten,  dass eine gütige höhere Macht sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.

10. Vertrauen

Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist, und an die Güte zu glauben.

Die Quelle: Papst Johannes XXIII. (1881 – 1963 )