Kategorie: Technik und Computer (Seite 1 von 3)

Gruppen und Kanäle (Telegram)

Kanäle senden an viele User, die erst einmal nur passiv lauschen können. Neue Mitglieder sehen auch ältere Beiträge. Kanäle behalten ihre Historie.

In Gruppen wird gechattet, neue Mitglieder sehen ältere Beiträge nur, wenn der Admin es erlaubt.

Kanal und Gruppe lassen sich um viele Funktionen bereichern, deswegen lohnt es sich auch, sich mit dem Thema Chatbots zu beschäftigen. Spätestens, wenn ich einen Kanal oder eine Gruppe betreibe, möchte ich nicht, dass dort jemand lange stören kann. Und dafür gibt es spezielle Bots, die Kanal und Gruppe sauber halten.

Gruppenverwaltung durch Rose

Außerdem gibt es auch Funktionen allein für dich. Ein aufgepimpter Newsfeed für deinen Reader, z.B. Flym oder Outlook. Es lässt sich recht einfach ein eigener Kanal erstellen, in den mehrere Feeds posten und der als Ergebnis ein Ausgabefeed wieder ausspuckt. Für Admins und Blogger eine gute Möglichkeit des content enrichments, soll heißen das ist ein zusätzlicher Mehrwert für deinen Blog, wenn du die richtigen News wählst. Schau mal in die Liste der TopBots

Eine Anleitung, wie das genau geht, möchte ich noch schreiben. Für den Moment muss ich euch damit abspeisen, die Bots zu nennen, die man dafür braucht: @channel2rssbot und @TheFeedReaderBot.

Das Ziel dieses Artikels kann ich vorweg nehmen: Wir erstellen ein Basisset an Bots, das einfach einzurichten ist und deine Gruppe und deinen Kanal effektiv vor Spam und Schabernack schützt, und gleichzeitig ein wenig ‚Leben‘ in die Bude bringt.
Einfach gewinnt meist, da ist es gut, das fast alle benötigten Bots aus einer Schmiede kommen. Das hat mir gut gefallen. Auf diesen Seiten findest du ganz schnell die hier genannten Bots. Und auch im Detail die möglichen Befehle und Einstellungen. Keine Sorge, das sind sehr wenige pro Bot und es ist die gewollte kleine Übung und Herausforderung. Nur Mut. 🙂

Entwickler: https://tgdev.io/

Diese Bots habe ich aus dem Angebot ausgewählt, nachdem ich fast alle ausprobiert hatte:
Daysandbox (Den braucht man nicht (sofort), ist aber eine simple und effektive Antispam Methode) , No Arab Bot, Lang Blocker Bot, Grep Robot.

Aus einer anderen Quelle stammt Rose, @MissRose_bot , die dir bei der Verwaltung hilft und noch so ein, zwei Zusatzfunktionen mitbringt.

Mit der Gruppe sind wir damit schon durch, soll heißen, wir haben die Bots immerhin schon mal in unserer Kontaktliste, müssen sie später noch konfigurieren.

Bots brauchen Adminrechte. Es ist im Prinzip klar, welche Rechte man geben muss, je nach Bot. Wenn ein Bot Nachrichten löschen soll, muss er das Recht dazu haben, logisch. Manche Bots kann man nur einrichten, wenn der Kanal öffentlich ist. Allerdings kann man ihn wieder auf privat stellen, wenn die Einstellungen gemacht sind. Das habe ich zumindest noch nicht anders gesehen.

Kanalverwaltung

Hier brauchen wir erstmal nur einen Bot mit dem Namen Channel Help, @chelpbot. Auch dieser Bot muss als Administrator in deinem Kanal sein.

Der normale Fall sieht also so aus: Kanal xyz sendet die Inhalte an alle Subscriber, alle, die dem Kanal folgen. Selber schreiben können sie nicht im Kanal xyz, dafür gibt es die Gruppe 123. Wenn man die Gruppe 123 dem Kanal xyz zuordnet hat, dann kann man in der Gruppe alles lesen, was im Kanal gepostet wurde. Und in der Gruppe kann man auch selber schreiben und mit diskutieren.

Soweit zur Theorie, schauen wir mal genau drauf, wie das geht:

Im Menü von Telegram findest du die Punkte, neuen Kanal erstellen und neue Gruppe erstellen. Erstelle zuerst den Kanal, dann findest du sicher schnell selber den Punkt in den Kanaleinstellungen, wo man die Gruppe (Diskussionsrunde heißt sie dort) erstellen kann. Wenn man das so macht, ist die Gruppe gleich richtig zugeordnet und korrekt mit dem Kanal verbunden.

Das Symbol mit dem Stift zeigt dir in Telegram an, wenn du was eingeben kannst. Im Kanal kommst du mit dem Stift-Symbol (oben rechts) zur Kanalverwaltung. Nun kannst du auf den Begriff Administrator klicken und siehst eine Liste mit allen Admins. Das bist am Anfang erstmal nur du. In diese Liste muss jetzt auch der Bot.

Gehe oben rechts auf die Lupe und suche den Bot Channel Help, wähle ihn aus und schon hast du ihn im Kanal. Vergiss nicht die Rechte einzustellen. So wenig wie möglich, soviel wie nötig ist das Motto. Man kann die Rechte jederzeit überarbeiten.

Gruppenverwaltung

Die Verwaltung von Gruppen funktioniert wie im Kanal auch. Der Unterschied ist, dass deine Gruppenmitglieder in der Lage sind zu schreiben. So besteht immer auch die ‚Gefahr‘, dass dir ein Bot oder ein ganz Lustiger den Chat zuspamt.

Die Bots habe ich oben schon genannt. Es gibt unglaublich viele Alternativen. Ob ich die besten Bots gefunden habe, kann ich gar nicht beurteilen. Ich werde nicht mit Werbung zugeschmissen (das können die Bots, die in einer Gruppe Schreibrecht haben) und alles funktioniert, wie beschrieben.

Die meisten Bots bieten einen Hilfetext an, teilweise auch ganze Tutorials. Du musst aber gar nicht unbedingt wissen, wie die Befehle der Bots lauten. Beginne im Chat mit einem / , dann wird dir meistens eine Auswahl an Befehlen angezeigt. /help ist auch einen Versuch wert.

Wenn man Interesse an Chatbots hat und Telegram nicht als reinen Messenger begreift, kann man unglaublich vielseitige Tools (Bots) nutzen und einsetzen. Um Bots ausprobieren zu können, benötigt man nicht selten eine Gruppe oder einen Kanal. Es macht also Sinn, sich auch ohne direkte Anwendungszwecke einen Kanal zuzulegen.

In der Artikelserie geht es weiter mit ein paar coolen Bots.

Wenn zum Thema Fragen auftauchen, die ihr nicht beantworten könnt, schreibt sie als Kommentar zum jeweilen Text. Danke.

Kleiner Praxistipp für Sumatra PDF

Favoriten als Lesezeichen setzen.

Favoriten setzen, Lesezeichen benutzen

Bei der Bearbeitung großer, bzw. langer PDF Dateien, kann man schon mal die Übersicht verlieren. Das finde ich es ganz praktisch, das man in Sumatra PDF über das Menü Favoriten speichern kann. Da man die Favoriten selber benennen kann/muss, eignet sich das sehr gut als Lesezeichen – um die Stelle schnell wieder zu finden.

Sumatra PDF ist ein kostenloser PDF Reader mit den nötigsten Funktionen, portabel natürlich 🙂 Hier kann man den Reader laden. (Die App ist Inhalt meines PortableApps Paket. Wer das nutzt, hat die App bereits.)

Der Download ist 2 MB groß. Der Acrobat Reader über 90 MB. Früher hab ich an ähnlicher Stelle Foxit Reader empfohlen, das kann ich heute nicht mehr, zumal einige Funktionen nicht mehr kostenlos sind.

Ich hab diese App seit Jahren in Benutzung. Hier liegen ein paar Textvorlagen, Sonderzeichen, die ich mir auf der Tastatur nicht merken kann und manchmal notiere ich mir Stichworte für ein Gespräch oder andere Infos aus Text.

Das Sicherheitskonzept ist einfach und dadurch irgendwie genial. Ein Zusammenspiel von Server und App.

Starten tut man am besten in der App . Neues Dokument aufmachen. Eine sinnige kurze Überschrift überlegen. Denn so wird das Dokument heißen. Man kann mehrere Tabs erstellen, sehr übersichtlich.
https://www.protectedtext.com/Kleckswolf

Der Link funktioniert nicht, weil ich kein solches Dokument erstellt habe. Aber so wird er zusammengesetzt.

Schaut mal auf die Homepage dieser sympathischen Idee. Dort wird das Konzept erklärt.

The safest site on the web for storing your text! heißt es dort

https://www.protectedtext.com/

Der Text ist englisch, aber das ist ja heutzutage keine Ausrede mehr, 😉 https://translate.google.de/#view=home&op=translate&sl=en&tl=de

Chatbot: @iLyricsBot

Dieser Bot ist ein gutes Beispiel, um die Inlinefunktion zu erläutern. Denkbar einfach in der ‚Einrichtung‘ und genauso einfach in der Praxis. Und ich male gedanklich nun absichtlich ein überspitztes Szenario, was die generelle Nutzung von (dieser Art) Chatbots erklärt.

@iLyricsBot

Neulich im Chat: „Das ist ja genau wie in dem Film, was er da singt“ „Quatsch, du verstehst das falsch der singt Ingriiid, nicht im Weed“ „Warte, das bekommen wir raus, los komm Bot, sag du mal was“ tipp tipp

Eingabe: @iLyricsBot Who’s got the herb

Und es kommt in sehr vielen Fällen der gewünschte Songtext heraus, denn es sind ja letztlich die selben (brauchbaren) Quellen, die man sonst im Web besucht, nur anders angezapft.

Keine Installation

Chatbots dieser Art muss man nicht installieren, man eröffnet mit ihnen einen Chat und kann, wie in diesem Fall, den Bot fortan inline nutzen. Das bedeutet, man kann aus jedem seiner Chats den Bot mit seiner @Name Adresse ansprechen, bzw schreiben, wie einen immer verfügbarer Schlaumeier. Hier freilich auf wenige Aufgaben und Datenbank-Abfragen beschränkt. Da es kein Verzeichnis gibt, ist die größte Schwierigkeit, den richtigen Chatbot zu finden.

Solche Bots sind nach meinem Verständnis kein großes Sicherheitsrisiko, da man sie nicht in Kanäle oder Gruppen läd und ihnen dort Rechte einräumen muss.

Kein Zauberwerk

Diesen Bot finde ich richtig gut, weil Bequemlichkeit meist eines der stärksten Argumente für oder gegen etwas ist. Und das ist in der Tat bequem, die Textantwort lässt sich sofort kopieren, ich sehe bis dahin kaum Werbung und werde auch nicht auf dem Weg zum Ziel abgelenkt. Im Beispiel sieht der Gesprächspartner das Ergebnis ebenfalls im Chat und kann sofort mitreden.
Es geht hier um Songtexte, aber es ist kaum Phantasie nötig, um das Beispiel auf andere datenbankgestützte Bereiche zu übertragen und es kann ja mehr als ein Gesprächspartner sein, das Limit bei Telegram liegt bei 200.000 Nutzern pro Kanal, wenn ich das richtig behalten habe.

Ich kann mir gut vorstellen, dass sich diese Art der Einbindung von Wissen, ob per Datenbank, mit oder ohne KI oder gar menschlich, ist erstmal egal, etabliert. Aus einer unübersehbaren Flut von kleinen Helfern pickt man sich (fremdes) Wissen raus und nutzt es aus dem Kontext heraus.

Ich finde das Bild sympathischer, als einen großen Player zu haben, der versucht, alles Wissen der Welt in seinen Hallen zu horten, ob Bücher oder Zeitschriften oder andere gedruckten Texte.

Mehr über Chatbots lesen:

Chatbots

Warum umständlich Apps öffnen, wenn es auch im Chat funktioniert? Das Zauberwort heißt Chatbot, kleine Helfer oder Roboter-Accounts, die Funktionalität mitbringen. Vom Wetterbericht zu Bitcoin-Kursen, von der Mediensuche bis zur Kundengewinnung reicht das Spektrum der vielen, vielen Chatbots. Es gibt kein zentrales Verzeichnis, daher benötigt man ab und an auch Glück, um einen interessanten Chatbot zu finden.

Chatbots kann man mit geringem Aufwand selber erstellen, zumindest die einfachen. Witzigerweise muss man dazu mit einem Chatbot ’sprechen‘. Also auch die Administration läuft über Chatbots.

Am Beispiel von Telegram stelle ich ein paar Optionen des Messengers vor und in Kürze folgt eine Seite mit coolen Chatbots. Also unbedingt diesen Blog abonnieren, um nichts zu verpassen.

Hier geht es zur Artikelserie.

Außerdem habe ich die Kopfleiste geändert, neu ist der Punkt ‚Hot‚ :o)
Viel Spaß beim ausprobieren!

Mediaplayer – Einsteigerhilfe

Dieser Beitrag richtet sich an Leser, die NICHT selbstverständlich Medien am PC abspielen. Deswegen kläre ich hier zuerst die Begrifflichkeiten.

Auf der Abbildung sind die drei Hauptbestandteile mit Pfeilen markiert und benannt, auch mit alternativen Namen.

Audio und Video

Die allermeisten Player spielen Videos und Audiodaten ab. Ich bleibe in dieser Erklärung bei den Audiodateien. Wer damit zurecht kommt, weiß auch, wie man Videos abspielt.

Dateien auswählen

Ich gehe davon aus, das der Nutzer mp3 oder wav Dateien vor sich hat und weiß, wie und wo er/sie auf seinem/ihrem PC findet.

Methode 1: Doppelklick auf eine Datei.

Die Wiedergabe dieser Datei startet. Wenn vorher eine andere Datei gespielt wurde, wird die Wiedergabe unterbrochen und die angeklickte Datei wird abgespielt. In der Wiedergabeliste ist nur die eine aktuelle Datei zu sehen.

Methode 2: Datei in das Playerfenster ziehen (Drag and drop)

Wie Methode 1 erstmal, sofern man die Datei in den Playerbereich (siehe Pfeile) zieht und dort ablegt. In der Praxis ist das aber unschön, wenn die Wiedergabe unterbrochen wird, wenn man doch eigentlich mehrere Stücke in der Reihe hören möchte.

Die Wiedergabeliste

Wenn die Wiedergabeliste nicht angezeigt wird, kann man sie mit
Strg + 7 sichtbar machen, natürlich auch über die Auswahl in der Menüleiste: VIEW auswählen und Playlist aktivieren.

Jetzt kann man mehrere Dateien auswählen und auch nacheinander abspielen lassen: die Dateien in die Wiedergabeliste ziehen.

Probiere es aus, markiere zwei drei Dateien und lasse sie auf unterschiedlichen Bereichen des Players los und du wirst feststellen, dass es Sinn macht, die Dateien in die Wiedergabeliste zu schieben.

Sollte auf diese Weise noch immer nicht die gewünschte Reihenfolge entstehen, kann man die Wiedergabeliste auch noch sortieren oder mit Drag and Drop umordnen. Das entsprechende Menü findest du, wenn du in der Wiedergabeliste einen Rechtsklick machst (sort by…)

Fazit

Die Nutzung ist sehr einfach, wenn man weiß, was eine Wiedergabeliste ist und wie man sie nutzt. Eine der wenigen Fehler, die man machen kann: Die ausgewählten Dateien NICHT in die Wiedergabeliste legen.

Ich klicke meist eine Datei doppelt, um den Player zu öffnen und schiebe dann erst meine Auswahl in die Liste…

Ich wünsche meinen Lesern einen schönen Jahresabschluss und einen guten Rutsch ins nächste Jahr!

Windows 10: Festplattenpflege

Bis vor kurzer Zeit habe ich Tools gehabt, um meine Festplatten zu defragmentieren. Das kann Windows mit den eigenen Bordmitteln genau so gut, sofern man das als Anwender überhaupt beurteilen kann.

Defragmentierung

Wenn man eine frisch formatierte Festplatte befüllt, werden die Daten von Windows auf die Platte aufgeteilt. Im laufenden Betrieb verteilen sich die Fragmente über den Speicher, die Ordnung geht ein wenig verloren. Windows weiß, wo die einzelnen Häppchen liegen, aber es dauert einfach länger, wenn der Schreib und Lesekopf der Platte ständig hin und her ackern muss. Gerade auf der Systemplatte, also Laufwerk C:\ normalerweise, muss Windows ständig irgendwas lesen und wieder ablegen.

Aus diesem Grund gibt es zahlreiche Tools zur Defragmentierung. Dabei werden die Fragmente der Dateien wieder beieinander abgelegt, die Festplatte wird optimiert und somit geschont, weil die Mechanik kürzere Wege hat.

Bordmittel von Windows 10

Man muss aber gar kein externes Programm haben, um diese Aufgabe zu erfüllen, denn das kann Windows selbstständig und das auch noch automatisch.

Es gibt (wie meistens) mehrere Wege, der folgende ist einfach nachzuvollziehen:

Zuerst den Explorer (Dateimanager) öffnen und einen RECHTSKLICK auf einem Laufwerksbuchstaben machen, zB C:\

Dann ganz unten die Eigenschaften auswählen, es öffnet sich ein Fenster:

Wähle das Registerblatt Tools und wähle dort Optimieren aus.

Ein weiteres Fenster erscheint:

Unten links kann man sehen, welche Einstellung aktuell ausgewählt ist. Steht es schon auf EIN ist nichts zu tun, ansonsten den Button Einstellung ändern wählen und dort die Automatische Optimierung einschalten. Eine monatliche Aktion sollte reichen.

Fertig, nun hat man mit dem Thema eigentlich nichts mehr am Hut.

Was (Groß)eltern über WhatsApp wissen sollten

Ja, ich bin richtig anti WhatsApp und auch gegen Facebook. Die Ideen von dem Herrn Zuckerberg sind genau das Gegenteil von dem, was ich für gut halten würde. Und er versteckt nicht mal seine Absichten, nur mit Details und mit klaren Antworten hält er sich zurück.

Im US-Senat wurde er gefragt, ob er mithelfen würde, ein Gesetz umzusetzen, mit dem Audiodaten aus WhatsApp-Accounts von Kindern, die im Chat Sprachnachrichten verschickt haben, irgendwann gelöscht werden. Das Thema hatte mehr Brisanz bekommen, nachdem raus gekommen ist, dass selbst das gesprochene Wort im Chat für personalisierte Werbung ausgewertet wird. Der Facebook-Chef konnte und wollte  es nicht zusagen.

Das ist jetzt der Moment wo du entsetzt aufschreien musst.

D.h. auch, dass der eventuelle Kinderquatsch, leichtfertige Formulierungen, aber auch kommerzielle Wünsche und und und, auf Dauer der Person zugeordnet bleiben.

Die Journalistin Katharina Nocun hat ihre Recherchen in ihrem Podcast verarbeitet. Sie zeigt ein Bild von Facebook/WhatsApp, dass eigentlich jeder Nutzer kennen müsste.

Leider sind ausgerechnet die heutigen Nutzer mit einer Gleichgültigkeit unterwegs, die späteren Generationen das Leben unnötig schwer machen wird. Schon jetzt haben einige wenige die Kontrolle über einen Großteil der sozialen Medien und keinen stört es so wirklich.

Zumindest Eltern sollten doch wissen, was sie ihren Kindern mit dem Zugang zu solchen Medien antun. Wir sagen heute noch frei raus, was wir denken, zumindest meistens und zumindest in der sogenannten freien Welt. 

Kann das die nächste Generation auch noch? Oder muss sie immer im Hinterkopf haben, dass irgendwer mithört, speichert, kontrolliert. Für mich ist das eine ganz massive Einschränkung der Freiheit, die teilweise schon real existent ist.  

Statt gleichgültig zu sagen: „Ja, aber das nutzen doch alle“ könnte man ja auch die eigene Meinung üben, Alternativen benutzen. Aber selbst im Bekanntenkreis werde ich abgestempelt als nörgelnder Bedenkenträger, da kann ich 20x Recht haben. Ein wenig Schulung und Sensibilisierung der Kinder kann vielleicht helfen und sicher nicht schaden, aber dazu müssen die Eltern sich wenigstens ein wenig mit dem Thema beschäftigen und die Gefahr verstehen, die ich und andere hier sehen.

Aus diesem Grund ist das auch ganz prima, dass nicht ich den Podcast gemacht habe, sondern eine Fachfrau, die das gelernt hat. Hört doch einfach mal rein, der Podcast ist natürlich kostenlos und mit fast jedem Gerät abrufbar

Nix zu verbergen – von Katharina Nocun

Mein Weg zu diesem Podcast führte über Dirk, vielen Dank für den Link. Den nächsten Artikel schreibst du :o)

App-Tipp: Democracy

Das ist ja mal was interessantes aus der Politik. Eine App, die alle laufenden Abstimmungen im Bundestag anzeigt – und das sind wirklich ganz schön viele. Aber das allein macht die App nicht aus, man kann selber abstimmen und anschließend schauen, welcher Partei man damit nah war.

Auf Datenschutz wurde geachtet, die eigenen Abstimmungen bleiben auf dem Handy. Democracy Deutschland e.V. ist ein gemeinnütziger Verein.

Es ist ganz interessant über was für Dinge da abgestimmt wird. Oft weiß man wenig über das jeweilige Thema, bekommt aber noch Informationen dazu und den Gesetzentwurf natürlich auch. Im Store hat die App 4,8 Sterne, was sicher auch ein gutes Zeichen ist.

Hier könnt ihr die App laden und ausprobieren.

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