App-Tipp: Flora incognita

Mach dein Smartphone ein Stück schlauer

Ich bin kein Pflanzenkenner, aber schau mir trotzdem gerne schöne Pflanzen an. Manchmal wüsste ich auch gerne den Namen des Gewächses, seltener den lateinischen, als den gebräuchlichen.

Nicht alle Apps, die ich ausprobiert habe, konnten eine Sonnenblume einwandfrei zuordnen. Am besten gefiel mir diese hier, Flora Incognita. Nicht zuletzt, weil sie von einer deutschen Hochschule (TU Ilmenau) entwickelt wurde und einen wissenschaftlichen Ansatz verfolgt.

Meine Tests seht ihr unten. Ganz ordentliches Ergebnis. Das unbekannte Kraut sind Glockenblumen. Das hatte die App sogar richtig erkannt, aber ich habe mich unwissenderweise nicht getraut, das Ergebnis zu bestätigen.

Jetzt, wo ich es besser weiß, kann ich es nicht mehr korrigieren. Also man kann sicher noch was verbessern. Trotzdem eine spannende App mit Mehrwert.

Hier findet ihr die App im playstore

 

 

 

 

App Tipp: Komoot

Komoot – Rad- und Wanderkarten mit Navigation

Bevor du dir die App lädst, kannst du dir die Homepage anschauen und dir selber einen Überblick verschaffen.

Die Basis der App ist kostenlos, Kosten können entstehen, wenn man bestimmte Regionen für die Offline-Navigation freischalten möchte. Sehr fair finde ich, dass man eine Region kostenlos dazu bekommt, mit lebenslangen Updates. (im Wert von 3,99). Weltweites Kartenmaterial mit lebenslangen Updates kosten 29,99, auch das ist nicht teuer im Vergleich.

Wenn man jemanden empfiehlt, gibt es ein Paket im Wert von 8,99. Also alles in allem gute Preise und alles so transparent, dass man nicht aus Versehen Kosten verursacht. Die Angaben sind ohne Gewähr, für diesen Beitrag gibt es nichts, nicht einmal Kontakt zur Community :o)

Was kann die App?

Das bietet Komoot:

  • aktuelles Kartenmaterial mit Schwerpunkt auf Radfahren und Wandern
  • Viele Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen aus der Community
  • Offline-Navigation (dafür braucht man das jeweilige Paket)
  • Tourenplanung für sich oder die Gruppe
  • Suche mit tausenden Touren und Zielen.
  • Eigene Touren mit Bildern und Highlights versehen und teilen
  • Videoübersicht der Tour erstellen

Was kann die App nicht?

Soweit ich das bisher testen konnte, gibt es keine Tracking-Funktion zum teilen. Also ich kann nicht einen Personenkreis auswählen, dem ich meinen aktuellen Standort für eine gewisse Zeit (Solang die Tour läuft z.B.) sichtbar machen kann, was ja je nach Tour spannend sein kann.

Diese Funktion gab es mit der App Glympse und ist später von google gekauft worden, soweit ich weiß. Es ist heute jedenfalls fester Bestandteil von Google Maps. Sollte ich es bei den nächsten Tests doch noch finden oder einer von euch besser wissen, dann gibt es hier ein Update.

Es kann aber auch sein, dass diese nicht ganz unkritische Funktion absichtlich nicht integriert wurde. Zumindest beißt es sich mit der Offline-Navigation. Der Live-Status müsste natürlich übertragen werden und kann nicht offline funktionieren.

Für wen lohnt sich die App?

Gegenfrage: Was steigert den Mehrwert eine Handys mehr als google Maps und ähnliche Apps?

Auch wenn ich schon ein gutes Programm für die Navigation mit dem Auto oder Motorrad habe, so ist Komoot doch noch eine gute Ergänzung, der

Spezialist für Fußgänger und Radler. Alle, die gerne mal eine Runde drehen, werden sich mit der App schnell anfreunden.

Auch wer am Urlaubsort die Sehenswürdigkeiten sucht, ist gut bedient. Wenn man die Urlaubsregion für die Offline-Navigation nutzen möchte, so kann man für kleines Geld die jeweilige Region auf das Mobilgerät laden.

Vielen Dank an Matt Tonal, der mich inspiriert hat, die App zu testen. Matt ist oft in alpinen Regionen unterwegs und weiß, was der Wanderer benötigt.

Einige Bekannte, die auch hier lesen, sind bereits Nutzer von Komoot. Wie gefällt euch die App? Ich freue mich über Kommentare, vielen Dank.

Beispiel:

Android: keine gescheiten Newsreader?

Von der Suche nach einer guten App

Vor einiger Zeit habe ich an dieser Stelle die App Flym empfohlen. Einige Monate habe ich die Anwendung gerne genutzt, jetzt ist sie Schrott. Wieso?

Die meisten Newsreader nutzen als Quelle auch Suchmaschinen, in erster Linie Google. Dort gab es eine Schnittstelle, die auch von Flym genutzt wurde.

Nun hat Google umgestellt, nutzt ein komplett anderes Frontend und offensichtlich auch neue Schnittstellen. Das Ergebnis zeigt sich in unbrauchbaren Feeds. Klickt man dann auf eine News, landet man auf der Startseite der Google News.  Sehr ärgerlich.

Newsreader gibt es wie Sand am Meer. Sollte doch kein Problem sein,  Ersatz zu finden, oder?

Es gibt sehr viele Apps zum Thema News. Einige davon haben sich mein Bruder und ich angeschaut. Das Ergebnis ist nur bedingt befriedigend. Doch klären wir erstmal, was man (ich) von einer App dieser Art erwarten darf:

Was kann ein Newsreader? (für Einsteiger)

Die Hauptfunktion ist die Verwaltung von Newsfeeds, also Angeboten im Netz, die aktuelle Informationen in Form eine RSS-Feeds (es gibt noch mehr) anbieten. Auch dieser Blog bietet 2 Feeds an: Neue Artikel und neue Kommentare, siehe rechts auf dieser Seite (oder im Smartphone ganz unten). Ein Feed ist nichts weiter als eine Überschrift, ein kurzer Text und ggf. ein Bild.

Man spricht dann von abonnieren, wenn man diese Quelle, diesen Feed, mit einem geeigneten Programm (Newsreader oder auch Outlook und Thunderbird) automatisiert abruft. So bekommt man einen Kurztext, ggf mit Bild und Überschrift, ähnlich einer Mail.

Auf diese Art kann man sehr gezielt und ohne großen Zeitaufwand die Nachrichten aus selber gewählten Quellen zusammenstellen. Ich biete hier einen Feed an, damit meine Leser sich informieren lassen können, wenn es mal wieder einen neuen Artikel gibt. Ein Abo hat also nichts mit bezahlen und anderen Verpflichtungen zu tun.

Um ein Abo zu beenden, löscht man einfach die Quelle im Reader.

Warum Flym gut war und welche Funktion bei den meisten Apps fehlt

Machen wir ein Beispiel: Ich hätte gerne ein paar Nachrichten aus Politik und Sport, will möglichst viel vom VfL Bochum lesen und mich noch über neue Technologien informieren lassen.

Auf spiegel.de und/oder tagesschau.de finde ich jede Menge Feeds aus den diversen Rubriken der Anbieter, mehr als ich je lesen kann. Beim kicker.de gibt es sogar einen Feed zu meinem Verein. So weit so gut. Allerdings ist mir das Angebot zu einseitig. Nun könnte ich mich auf die Suche machen und würde jede Menge Sportfeeds finden, aber das ist mir nun plötzlich zu viel und die vielen Ergebnisse zu unscharf. Nicht optimal.

Eine ganz befriedigende Lösung hat Flym mit der Einbindung der Google-Stichwortsuchen geboten. Google deckt eine riesige Menge an Quellen ab und ich kann meine Stichwortsuchen (zB. 3D-Druck oder Bitcoin usw.) abonnieren und bekomme News aus sehr vielen unterschiedlichen Quellen als Feed in meinen Reader.

Aber das funktioniert nicht mehr. Der Entwickler hat zwar eine neue App in den Appstore gestellt, aber die ist entweder noch nicht fertig oder einfach schlecht. Support wird leider nicht geboten. Das ist keine Lösung.

Welche Alternativen bleiben?

Ein einfacher Reader ohne die beschriebene Funktion der Stichwortsuche ist keine Alternative. Wenn dir das reicht, wirst du schnell fündig, wenn du das Stichwort Newsreader im playstore eingibst.

Flipboard

Es gibt Programme, die verfolgen den Ansatz: Sag mir, was dich interessiert und ich stell dir News zusammen. Ein populäres Beispiel ist Flipboard. Das Ergebnis wird hübsch präsentiert und tatsächlich blätter ich ab und an durch. Ein Ersatz für eine übersichtliche, schnelle Anzeige von Schlagzeilen ist das nicht und scheidet für mich aus.
Wenn man Artikel zu einem Thema zusammentragen möchte, ist das hingegen mit Flipboard sehr einfach möglich. Mit einem Klick kann man sein eigenes Magazin füllen. Artikel kommentieren oder verfassen ist ebenfalls möglich. Beispielhaft zeige ich euch hier mein Magazin zum VfL Bochum.

Um es kurz zu machen, nur eine App haben wir gefunden, die eine S

tichwortsuche als Feed einbinden kann: Feedly

Feedly

Hab ich vor Jahren schon mal genutzt und bin dann da wieder weg, weil ich mich damals nicht anmelden wollte und ich die Präsentation zu aufgeblasen fand. Das muss jeder selber beurteilen.

Wenn man sich ein Konto angelegt hat (eMail und Nutzername), kann man sich tatsächlich so ähnlich wie bei Flym seinen Mix aus Feeds und Stichwortsuchen basteln.

Es ist nicht so einfach wie bei Flym, aber auch kein Problem. Mit einem Wisch konnte man in Flym die ungewollten Schlagzeilen löschen. Die Funktion gibt es, aber lange nicht so schnell und einfach.

Wenn man irgendwann mal mit dem Heulen aufgehört hat, bietet sich mit Feedly eine brauchbare Alternative – die einzige?

Ich bin nicht so vermessen, dass ich das wirklich beantworten könnte und nehme daher den Publikumsjoker.
Kennt ihr Feedly oder kanntet ihr Flym? Habt ihr bessere Alternativen (für Android)?

Sehr gerne schaue ich mir eure Tipps und Empfehlungen an. Schreibt einfach einen Kommentar. Vielen Dank.

App-Tipp: Knoten 3D (Knots 3D)

App-Tipp November 2017

Wer einen Bootsführerschein oder Segelschein macht, braucht sie. Die meisten Kletterer kommen ohne sie nicht zurecht. Manchmal hat man sie in der Zunge: die guten alten Knoten.

In der App werden Knoten erstmal gruppiert nach Anwendungsgebiet. Ordentliche Animationen zeigen jeden Knoten und wie er gemacht wird.

Dazu gibt es ggf. Hinweise auf bessere Alternativen und Tipps für die Anwendung.

Die App ist schick gemacht, lehrreich und informativ. Mit nur wenig Fantasie ist es auch eine Geschicklichkeitsübung oder eine spielerische Herausforderung.

Der Titel ist Englisch, aber die Texte und Erklärungen sind in deutscher Sprache.

Fazit: Knoten macht man immer wieder mal. Warum nicht ein paar neue lernen? Gut präsentierte Anleitungen. Tolle App. Außerdem ohne Werbung.

Die App war zum Zeitpunkt, als ich den Artikel geschrieben habe, kostenlos. Es macht die App nicht schlechter, aber natürlich unattraktiver, wenn man nun dafür zahlen muss.

Hier geht es zur App.

Weitere App-Tipps

 

App-Tipp: Animator

App-Tipp August 2017

Übersicht der bisher empfohlenen Apps

Eine kleines, feines Programm, das jede Menge Platz für Kreativität lässt. Sehr einfach in der Bedienung, ganz sicher auch für Einsteiger geeignet. Nach ein, zwei Versuchen kennt man die wichtigsten Funktionen der Anwendung schon.

Funktion: Im Prinzip erstellt man aus lauter einzelnen ‚Blättern‘ ein animiertes Bild (GIF). So ähnlich, wie früher das gute, alte Daumenkino funktioniert hat.

Spielerei? Mitnichten. Klar kann man damit auch rumspielen, aber kleine Animationen sind oft sehr anschaulich. Wer ab und an Zettel produziert oder technische Skizzen, der erhält mit dieser App ganz neue Möglichkeiten, Funktionen anschaulich darzustellen.

Man kann tatsächlich auch ganze Filme damit produzieren, was wir in mühevoller, jahrelanger Arbeit nur für diesen Test auch gemacht haben:

Weltpremiere: Waldpilz – der Film

Ok, etwas verspielt. Ich glaube, man kann aber so ganz gut erkennen, welche Möglichkeiten sich ergeben. Kleine Animationen für Präsentationen sind genauso möglich,  wie technische Skizzen (mit Animation).

Positiv: Einfache Bedienung, Platz für Kreativität, keine Werbung. Export als animiertes GIF oder als mp4 Video möglich. Kostenlos.

App im Google Store anschauen.

Ausprobiert? Gefiel dir unser Tipp? Wir freuen uns über Feedback.

OK, Google

Ab und an ist die Steuerung per Sprache recht sinnvoll, manchmal sogar die beste Option, z.B. im Auto. Je besser es funktioniert, desto eher wird man die Funktion nutzen, so meine Überzeugung.

Was kann man Google fragen? Wie fragt man, bzw welche Schlüsselwörter versteht die Software.

Eine Übersicht mit den Google Sprachbefehlen habe ich als PDF-Dokument online gestellt.

  • Kennst du alle?
  • Nutzt du die Funktion ab und an?

Viel Spaß beim testen.

Tom

RSS-Feed: Neue Artikel automatisch (wie Mails) abrufen.

Müsste man jeden Tag gucken, ob es in einem Blog was Neues gibt, würde man wertvolle Zeit verschwenden. Besser ist es doch, wenn man bereits weiß, dass es was zu lesen gibt.

Und genau dafür gibt es RSS-Feeds.

Was ist das? Vergleichbar ist das mit der Anzeige von Mails, wo nur die Betreffzeile und eine Vorschau sichtbar ist. Auf Anhieb erkennt man, ob es sich um relevante Informationen handelt oder nicht. Je nach Einstellung holt man erst dann die volle Nachricht, wenn man den Müll vorher aussortiert hat.

Mail-Programme, wie etwa Outlook und Thunderbird, können RSS-Feeds abrufen, man sagt abonnieren. Beide zeigen neue Artikel an, mindestens die Überschrift und eine Vorschau. Bei Interesse klickt man auf den Artikel und landet (wenig überraschend) bei der Original-Nachricht. Das ist etwas vereinfacht ausgedrückt, aber es taugt als erste Erklärung und soll die eventuell vorhandene Scheu nehmen, die ein Begriff wie RSS-Feed auslöst.

Unten rechts gibt es verschiedene Links auf RSS-Feeds, siehe unter META. Interessant ist der Punkt ‚Beitrags-Feed‘ und die Adresse dahinter: http://blog.baxterworks.de/?feed=rss2

Bitte gib diese Adresse in dem Programm deiner Wahl ein. Das kann sein, wie oben beschrieben, ein Mail-Programm oder eine Feed-Reader-Software oder eine Reader-App für dein Smartphone, wie z.B. Flym. Suche den Punkt Feed hinzufügen (In Flym das Pluszeichen) und gib dort die Adresse http://blog.baxterworks.de/?feed=rss2 ein.

Anschließend kümmert sich dein Programm um den Abruf neuer Artikel und informiert dich, wenn es was neues gibt. So verfolge ich zum Beispiel die Nachrichten von tagesschau.de.

Noch Fragen? :o)