App Tipp: Komoot

Komoot – Rad- und Wanderkarten mit Navigation

Bevor du dir die App lädst, kannst du dir die Homepage anschauen und dir selber einen Überblick verschaffen.

Die Basis der App ist kostenlos, Kosten können entstehen, wenn man bestimmte Regionen für die Offline-Navigation freischalten möchte. Sehr fair finde ich, dass man eine Region kostenlos dazu bekommt, mit lebenslangen Updates. (im Wert von 3,99). Weltweites Kartenmaterial mit lebenslangen Updates kosten 29,99, auch das ist nicht teuer im Vergleich.

Wenn man jemanden empfiehlt, gibt es ein Paket im Wert von 8,99. Also alles in allem gute Preise und alles so transparent, dass man nicht aus Versehen Kosten verursacht. Die Angaben sind ohne Gewähr, für diesen Beitrag gibt es nichts, nicht einmal Kontakt zur Community :o)

Was kann die App?

Das bietet Komoot:

  • aktuelles Kartenmaterial mit Schwerpunkt auf Radfahren und Wandern
  • Viele Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen aus der Community
  • Offline-Navigation (dafür braucht man das jeweilige Paket)
  • Tourenplanung für sich oder die Gruppe
  • Suche mit tausenden Touren und Zielen.
  • Eigene Touren mit Bildern und Highlights versehen und teilen
  • Videoübersicht der Tour erstellen

Was kann die App nicht?

Soweit ich das bisher testen konnte, gibt es keine Tracking-Funktion zum teilen. Also ich kann nicht einen Personenkreis auswählen, dem ich meinen aktuellen Standort für eine gewisse Zeit (Solang die Tour läuft z.B.) sichtbar machen kann, was ja je nach Tour spannend sein kann.

Diese Funktion gab es mit der App Glympse und ist später von google gekauft worden, soweit ich weiß. Es ist heute jedenfalls fester Bestandteil von Google Maps. Sollte ich es bei den nächsten Tests doch noch finden oder einer von euch besser wissen, dann gibt es hier ein Update.

Es kann aber auch sein, dass diese nicht ganz unkritische Funktion absichtlich nicht integriert wurde. Zumindest beißt es sich mit der Offline-Navigation. Der Live-Status müsste natürlich übertragen werden und kann nicht offline funktionieren.

Für wen lohnt sich die App?

Gegenfrage: Was steigert den Mehrwert eine Handys mehr als google Maps und ähnliche Apps?

Auch wenn ich schon ein gutes Programm für die Navigation mit dem Auto oder Motorrad habe, so ist Komoot doch noch eine gute Ergänzung, der

Spezialist für Fußgänger und Radler. Alle, die gerne mal eine Runde drehen, werden sich mit der App schnell anfreunden.

Auch wer am Urlaubsort die Sehenswürdigkeiten sucht, ist gut bedient. Wenn man die Urlaubsregion für die Offline-Navigation nutzen möchte, so kann man für kleines Geld die jeweilige Region auf das Mobilgerät laden.

Vielen Dank an Matt Tonal, der mich inspiriert hat, die App zu testen. Matt ist oft in alpinen Regionen unterwegs und weiß, was der Wanderer benötigt.

Einige Bekannte, die auch hier lesen, sind bereits Nutzer von Komoot. Wie gefällt euch die App? Ich freue mich über Kommentare, vielen Dank.

Beispielvideo:

Letzter Bericht aus Teheran

Eine Erfahrung der besonderen Art

Noch einmal berichtet Ulrike aus dem Iran. Was sie und Beda dort alles erlebt haben, ist schon beeindruckend. Es hat Spaß gemacht, diese Eindrücke zu teilen.

Dass es überall auf der Welt nette und freundliche Menschen gibt, ist vermutlich die Erkenntnis eines jeden Reisenden. Es überrascht uns nicht, wenn jemand von seinem Australien-Abenteuer zurückkommt und voller positiver Eindrücke ist. Wenn das Reiseziel Iran heißt, denkt man – denke ich – an Konflikte, die komplizierten Beziehungen z.B. mit Saudi-Arabien und andere unschöne Nachrichten-Themen. Durch die WM hat man zumindest kurz auch mal was anderes vom Iran mitbekommen, immerhin waren sie ähnlich erfolgreich , wie der scheidende Weltmeister ;o)

Ulrike und Beda

Schön, dass ich auf diese Weise ein klein wenig von der Normalität, dem Alltag und von euren Eindrücken mitnehmen und betrachten konnte. Und nicht nur ich.

Schöne Details waren dabei. Den Toilettenstuhl finde ich interessant. :o)

Schade für uns, dass es keine weiteren Bilder und Berichte geben wird. Wohin geht es als nächstes? Deutschland ist euch jetzt bestimmt zu langweilig geworden.

Ich wünsche euch noch einen schönen Aufenthalt dort und dem Knöchel weiter gute Besserung. Ich bin nach wie vor beeindruckt, wie mutig ihr losgezogen seid um diese Erfahrungen zu machen. Es war ja nicht einfach ein Urlaub, sondern auch Arbeit und Alltag und  nicht geplant auch Krankenhaus, sprich das pralle Leben. Hut ab, ihr beiden. Kommt gut zurück.

Hier geht es zum 11. und letzten Bericht von Ulrike und Beda.

Knöchelbruch in Dizin

Die Fortsetzung aus dem Iran ist online

Ich habe mir vorgenommen, nur zu schreiben, wenn ich Lust habe. Egal wie unregelmäßig das sein wird. Und das klappt ganz prima :oD

Und auch wenn mein Beitrag erneut ’nur‘ eine Weiterleitung darstellt, so tue ich das in vollem Bewusstsein und bei mehr oder weniger klarem Verstand gerne. Das nur vorab, damit es nicht wieder so viele Kommentare hagelt ;o)

Wo ist denn bitte schön Dizin? Dizin ist das Winterberg der Menschen in Teheran. Ja, ein Skigebiet im Iran. Weiß dort jedes Kind, du jetzt auch.

Iranisches Skigebiet bei Dizin

Mit dem letzten Artikel über meine aus dem Iran bloggende Verwandtschaft, habe ich schon auf Schnee in Teheran ‚hingewiesen‚. Und ihr habt, sofern ihr dem Link gefolgt seid, über ein sympathisches Land gelesen, über ein Abenteuer im Abenteuer. Allerdings war das letzte Abenteuer ein geplantes.

Noch heil und unversehrt: Beda und Ulrike

Jetzt wurde ein Ausflug zum Abenteuer, eine geführte Abfahrt auf dem Sanischlitten inklusive. Oha, gute Besserung auch von mir, das klingt übel. Hoffentlich hast du nicht soooo lange Schmerzen und Last damit, wie es jetzt befürchtet wird.

Was ist passiert? Das lest ihr im Original hier: Abenteuer Teheran.

Meinen Bruder zitiere ich mal ungefragt: „Interessant, wie sich doch der Alltag vor Ort und die Tagesschau-Welt von einander unterscheiden„.  Finde ich auch.

Die besten Wünsche von hier nach dort. Gute Besserung! Und auch wenn es hier noch ein paar Stunden sind: Frohes neues Jahr und viel Glück im Jahr 1397 :o)

Weiße Pracht

Alles, nur keinen Schnee…

…hätte ich in Teheran vermutet. OK, habe ich noch nicht sooo viel Zeit mit verbracht, mir über das Wetter im Iran Gedanken zu machen. Aber mein geistiges Auge sieht Sand und karge Landschaft und volle, chaotische Städte.

Aber das nur am Rande…

Als wäre es nicht schon abenteuerlich genug, in diesen Teil der Welt zu reisen, gehen Ulrike und Beda diesmal auf eine Wanderung. Schon beim lesen tuen einem die Füße weh.
Einmal mehr ein interessanter Stoff zu lesen.

Hier geht es los.

Woher kenne ich nur diese Raupe ;o)

 

Wallpaper Album

Hintergrundbilder für deinen Desktop

Auf vielfachen Wunsch der Leserschaft (wow, 2 Übertreibungen in so wenig Text), habe ich ein paar Bilder veröffentlicht, die sich besonders gut als Hintergrundbild eignen.

Billy scannt die Landschaft

Ob sie euch gefallen, weiß ich nicht. Für private Zwecke dürfen die Bilder genutzt werden, sollten sie irgendwo veröffentlicht werden, so muss das in Absprache mit mir passieren. Vielen Dank.

Einige der Bilder habe ich auf dem Spazierweg hier ganz in der Nähe aufgenommen.

Die Wallpaper kann man bei Interesse auch zukünftig abrufen, der Link bleibt gültig, neue Bilder kommen in unregelmäßigen Abständen dazu.

Viel Spaß
Tom

„Mein Haus, meine Straße, mein Blog“

Endlich ein Update aus Teheran

Neuigkeiten von Ulrike und Beda aus dem Iran

Es ist schon einige Zeit her, dass Ulrike einen neuen Reisebericht online gestellt hat. Leider gibt es keinen neuen Bericht von ihr, ABER Ulrike ist ja jetzt auch nicht mehr alleine dort.

Nun ist auch Ehemann Beda in die Ferne gereist und hat vorerst seine Zelte in Deutschland abgebaut. Ähnlich wie Ulrike, hat auch Beda einen tollen Bericht verfasst und viele interessante Bilder eingefügt.

Seine ersten Eindrücke schildert er nun selber. Klasse, so kann man noch einmal miterleben, wie sich der Wechsel in ein fremdes Land anfühlt.

Ich wünsche euch weiterhin viele tolle Erfahrungen und hoffe, ihr findet weiterhin Zeit zu schreiben und zu fotografieren.

Link zum Blog

 

Wie der Erzbischof seine Chancen verspielte

Unter das Motto #dosomething (Tu was) hatten die diesjährigen Firmlinge in Fröndenberg ihre Gruppenarbeit gestellt, darunter befand sich auch mein Neffe.

Angelehnt war die gewählte Aktion an das Musikvideo von Matthew West. Ein Aufruf, nicht nur zu reden, sondern tatsächlich was zu tun. Sicher ein positiver und christlicher Ansatz. Das fanden auch die Fröndenberger Jugendlichen und so haben sie mit einigem Aufwand ein Video entstehen lassen, welches dann am letzten Sonntag in der Kirche gezeigt wurde.

Ich selbst bin nicht katholisch, aber die Fröndenberger Kirche kenne ich von anderen Anlässen. Ein imposanter Kirchensaal. Und ein würdiges Plätzchen für das Video mit den positiven Botschaften.

Am Sonntag war volles Haus, was auch dort nicht selbstverständlich ist. Na ja, Firmung ist was besonderes, da kommen halt schon mal mehr Menschen. Vielleicht waren auch einige da, weil sich der Erzbischof angekündigt hatte?

Wow, dachte ich, da kommt ein Würdenträger zur Jugend. Sehr vorbildlich und modern. Und dann kommentiert er mit seinen ersten Worten das Video und macht alles kaputt.

 

„Es ist ja ganz schön das Filmchen, aber ich bin wohl zu alt und kann das nicht mehr verstehen, aber ich muss das ja auch nicht nicht, solange ihr euch davon angesprochen fühlt…“

Hallo? Sehr geehrter Bischof Becker, Sie müssen den Film auch mal anschauen. Wie ich erfahren habe, hat man Ihnen das Video vorher gezeigt oder zumindest angeboten, dies zu tun. Nein, man muss die englischen Texte nicht übersetzen können, aber die Botschaft konnte man auch so verstehen.

Auf Nachfrage hätten Sie sicher auch eine (exklusive) Übersetzung bekommen. Die Jugendlichen wollten etwas präsentieren, was so einfach und klar daher kommt, dass es jeder versteht, auch der Erzbischof. Aber was soll man tun, wenn jemand so wenig Interesse zeigt?
Deutlicher kann man die Kluft zwischen Jung und Alt nicht darstellen, als mit Ihrer Haltung. Was für eine Enttäuschung für die Macher.

Sind Sie nicht auch da gewesen, um Brücken zu bauen? Egal wie die Predigt später war, mir ist nur ihr Auftritt am Anfang in Erinnerung geblieben.

Die Fröndenberger Kirche hat übrigens eine neue Orgel. Die klingt bombastisch gut. Die Musik während der Veranstaltung war top. Dem Orgelspiel hätte ich noch lange zuhören können.

VfL leiht sich Top-Talent

Leihgeschäft

Der VfL Bochum wird zum Ende der Transferperiode noch mal aktiv. Nur geliehen und nur bis zum Saisonende könnte man sagen, interessant ist der Mann trotzdem. Immerhin ist er für den königsblauen Nachbarn so wichtig, dass man seinen Vertrag jetzt schon bis 2020 verlängert hat (bevor er sich vermutlich in den VfL verliebt). Luke Hemmerich ist sein Name und er ist einer für das defensive Mittelfeld. 19 Jahre, gebürtiger Essener.

Etwas wehmütig denke ich an Leon Goretzka zurück, der (zu) früh abgegeben werden musste. Und er war ja nicht der einzige Leistungsträger. Will Bulut vielleicht schon wieder zurück? 🙂

An dieser Stelle ein kurzes Fazit des Spiels gegen Dresden, dem ersten Heimsieg der Saison: Eine Halbzeit gut, zweite Halbzeit kaum anwesend. Unverständlich wenig hat nach der Pause funktioniert.

Was wäre der VfL Sturm ohne Felix Bastians, für den ich mich sehr freue. Seine 2 Tore waren ganz, ganz wichtig. Die Körpersprache nach den Treffern zeigte deutlich das Ziel des Kapitäns: GEWINNEN. Sehr vorbildlich, fast sogar drei Treffer…

Den dritten Treffer hat dann Lukas Hinterseer gemacht (Endstand 3:2). Auch ganz wichtig. Der braucht Selbstbewusstsein und Erfolg, wie jeder Stürmer. Ganz klar ein Hoffnungsträger.

Das Sorgenkind war indes das Mittelfeld, da hat nicht wirklich viel funktioniert, teilweise ein sehr schwaches Aufbauspiel mit vielen Fehlern. Und damit sind wir wieder beim Thema. Verstärkung auf der Sechs kann Bochum gut gebrauchen. Herzlich willkommen beim VfL!

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