Bis vor kurzer Zeit habe ich Tools gehabt, um meine Festplatten zu defragmentieren. Das kann Windows mit den eigenen Bordmitteln genau so gut, sofern man das als Anwender überhaupt beurteilen kann.

Defragmentierung

Wenn man eine frisch formatierte Festplatte befüllt, werden die Daten von Windows auf die Platte aufgeteilt. Im laufenden Betrieb verteilen sich die Fragmente über den Speicher, die Ordnung geht ein wenig verloren. Windows weiß, wo die einzelnen Häppchen liegen, aber es dauert einfach länger, wenn der Schreib und Lesekopf der Platte ständig hin und her ackern muss. Gerade auf der Systemplatte, also Laufwerk C:\ normalerweise, muss Windows ständig irgendwas lesen und wieder ablegen.

Aus diesem Grund gibt es zahlreiche Tools zur Defragmentierung. Dabei werden die Fragmente der Dateien wieder beieinander abgelegt, die Festplatte wird optimiert und somit geschont, weil die Mechanik kürzere Wege hat.

Bordmittel von Windows 10

Man muss aber gar kein externes Programm haben, um diese Aufgabe zu erfüllen, denn das kann Windows selbstständig und das auch noch automatisch.

Es gibt (wie meistens) mehrere Wege, der folgende ist einfach nachzuvollziehen:

Zuerst den Explorer (Dateimanager) öffnen und einen RECHTSKLICK auf einem Laufwerksbuchstaben machen, zB C:\

Dann ganz unten die Eigenschaften auswählen, es öffnet sich ein Fenster:

Wähle das Registerblatt Tools und wähle dort Optimieren aus.

Ein weiteres Fenster erscheint:

Unten links kann man sehen, welche Einstellung aktuell ausgewählt ist. Steht es schon auf EIN ist nichts zu tun, ansonsten den Button Einstellung ändern wählen und dort die Automatische Optimierung einschalten. Eine monatliche Aktion sollte reichen.

Fertig, nun hat man mit dem Thema eigentlich nichts mehr am Hut.