VfL leiht sich Top-Talent

Leihgeschäft

Der VfL Bochum wird zum Ende der Transferperiode noch mal aktiv. Nur geliehen und nur bis zum Saisonende könnte man sagen, interessant ist der Mann trotzdem. Immerhin ist er für den königsblauen Nachbarn so wichtig, dass man seinen Vertrag jetzt schon bis 2020 verlängert hat (bevor er sich vermutlich in den VfL verliebt). Luke Hemmerich ist sein Name und er ist einer für das defensive Mittelfeld. 19 Jahre, gebürtiger Essener.

Etwas wehmütig denke ich an Leon Goretzka zurück, der (zu) früh abgegeben werden musste. Und er war ja nicht der einzige Leistungsträger. Will Bulut vielleicht schon wieder zurück? 🙂

An dieser Stelle ein kurzes Fazit des Spiels gegen Dresden, dem ersten Heimsieg der Saison: Eine Halbzeit gut, zweite Halbzeit kaum anwesend. Unverständlich wenig hat nach der Pause funktioniert.

Was wäre der VfL Sturm ohne Felix Bastians, für den ich mich sehr freue. Seine 2 Tore waren ganz, ganz wichtig. Die Körpersprache nach den Treffern zeigte deutlich das Ziel des Kapitäns: GEWINNEN. Sehr vorbildlich, fast sogar drei Treffer…

Den dritten Treffer hat dann Lukas Hinterseer gemacht (Endstand 3:2). Auch ganz wichtig. Der braucht Selbstbewusstsein und Erfolg, wie jeder Stürmer. Ganz klar ein Hoffnungsträger.

Das Sorgenkind war indes das Mittelfeld, da hat nicht wirklich viel funktioniert, teilweise ein sehr schwaches Aufbauspiel mit vielen Fehlern. Und damit sind wir wieder beim Thema. Verstärkung auf der Sechs kann Bochum gut gebrauchen. Herzlich willkommen beim VfL!

Mehr Berichte und mehr VfL in ‚meinem‘ VFL-Bochum-Flipboard

Thema Solar: Noch interessant oder wieder out? Experteninterview.

Die Kraft der Sonne

Nach anfänglichem Hype um das Thema Solarenergie, vielen Fördergeldern, etlichen Firmengründungen und fast genauso vielen Pleiten, ist es ruhig geworden um das Thema. Wir fragen nach, ob es sich als Privatmensch lohnt, das Thema weiterhin zu verfolgen.
Wir freuen uns, dass wir dazu Stefan befragen können. Stefan ist seit etlichen Jahren in der Branche tätig, hält u.a. Vorträge und weiß, wie es um die Solarenergie, bzw deren Nutzung, bestellt ist.

Tom: Hallo Stefan, du bist schon sehr lange an dem Thema Solar dran. Ist der Hype vorbei oder geht es erst richtig los?

es muss nicht immer ein ganzes Dach sein

Stefan: Zu den Pionieren habe ich nicht gehört, bin aber seit 2010 aktiv dabei. In dieser Zeit habe ich die ein oder andere Anlage projektiert, vertrieben und installiert. (zwinkert, Anm. d. Red.)

Von einem Hype kann man nicht mehr sprechen, der ist in der Tat erstmal vorbei.
Aber es gibt Gründe, sich eine Photovoltaikanlage zu installieren:

Kosten sparen. Das klappt am besten, indem ich auf der einen Seite weniger Strom einkaufen muss und auf der anderen Seite überschüssigen Strom zu ähnlichen Preisen verkaufen kann. Beides trägt zur Abzahlung der Anschaffungskosten bei. Seit April 2012 bekommt man bei der Stromeinspeisung aber weniger, als der Strom im Einkauf kostet.
Wenn ich zur arbeitenden Bevölkerung gehöre, hält sich mein Eigenverbrauch tagsüber, wenn die Sonne scheint, in Grenzen und ich muss den Strom billig an den Netzbetreiber verramschen. Das ist nicht attraktiv und hat das Interesse an Photovoltaikanlagen zurückgehen lassen. Wenn ich allerdings tagsüber zuhause bin und ein paar Euro über habe, würde ich mir sofort ein Angebot erstellen lassen.

Tom: Wäre es dann nicht eine logische Alternative, den selbst erzeugten Strom in einem Batteriesystem zu speichern, um ihn später verbrauchen zu können, wenn man zuhause ist?

So schick kann das aussehen

Stefan: Ein paar Überlegungen sprechen dagegen: Photovoltaik-Batterien kosten noch eine ganze Menge. Bei der Speicherung in Batterien und der späteren Entnahme habe ich außerdem Verluste. Mir steht also weniger Strom vom Dach zur Verfügung als ursprünglich erzeugt wurde.
Die Amortisationsrechnungen, die ich kenne, ignorieren diese Verluste gern. Solche Speicher rechnen sich nur, wenn in der Zukunft der Strompreis massiv steigen würde. Bloß wie der sich entwickelt, ist beim Anlagenkauf heute reine Spekulation. Es ist also eine gehörige Portion Unsicherheit im Spiel. Ökologisch ist es auch nicht unkritisch, da mir keine Anlage bekannt ist, mit der Lithium-Ionen Akkus am Ende der Lebensdauer, also nach ca. 20 Jahren, recycelt werden könnten.

Tom:  Ich hätte gedacht, Solar erhält noch schneller Einzug bei z.B. Kleidung, Rucksäcken, Autodächern, usw. Warum gibt es das nicht? Sind die Flächen nicht groß genug?

Stefan: In der Tat ist die Leistung auf den kleinen Flächen begrenzt. Wenn Du

Solar Panels bei einem Kunden von Stefan

auf einem Autodach einen halben Quadratmeter hast, erzeugst Du bei guter Sonneneinstrahlung gerade einmal um die 60 W, soviel wie in den Zeiten vor der LED eine Glühbirne verbraucht hat. Oft ist es weniger, weil der Himmel nur bedeckt ist.
Damit kommst Du nicht allzu weit. An Kleidung ist die Fläche kleiner und die Ausrichtung zur Sonne ungünstiger. Bei Betrachtung der elektrischen Leistung ist das nur für Anwendungen mit geringem Energieverbrauch interessant. Auf der anderen Seite ist die Lebensdauer von Kleidung nicht allzu lang und damit erzeugst Du wieder jede Menge Elektroschrott.

Tom: Wie bekommt man denn als Laie heraus, ob ein Panel groß genug ist, bzw. ausreichend Ladestrom fließt? Kann man das selber errechnen ohne Physikstudium oder Elekrikerausbildung?

Beispiel Powerbank. Nehmen wir eine mit 10.000 mAh. Wie groß müsste ein Solarpanel sein, wenn das Gerät innerhalb von 3 Tagen komplett geladen sein soll, Sonne mal vorausgesetzt. Was ist denn ein guter Wert für Ladestrom?

Stefan: In Norddeutschland erzeugen Module eine Leistung von durchschnittlich 100 W / m2. Damit kannst Du ausrechnen, dass Deine Powerbank, die 50 Wh haben müsste, 70 cm2 Modulfläche erfordert, um bei durchschnittlichem Wetter in 3 Tagen geladen zu werden.
Wenn ich die Verluste in Ladeeinheit und Batterie berücksichtige, lande ich bei 90 cm2. Das sind z.B. 9 cm x 10 cm. In der trüben Jahreszeit würde ich höher gehen. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, liegt der Ladestrom bei bis zu etwa 270 mA.
Das ist nicht ganz mein Fachgebiet. Normalerweise projektieren ich Anlagen für Hausdächer. Eine Powerbank nutze ich nicht, da eigentlich immer irgendwo eine Steckdose in der Nähe ist. Und für das Auto gibt es Adapter zum Anschluss ans Bordnetz. Wichtig ist mir dabei auch, dass Powerbanks natürlich nur wenige Jahre Lebensdauer haben und dann im Elektroschrott landen. Das möchte und muss ich nicht unterstützen.

Tom: Mal weg von den kleinen Geräten. Du installierst, wie du erzählst, selber Solaranlagen auf dem Dach der Kunden, bzw. konzipierst das und lässt montieren, ist das korrekt?
Ich habe die App gesehen, mit der du den täglichen Bericht abrufen kannst, was die Anlagen leisten. Das klingt super. Kann man damit als Kunde tatsächlich Strom sparen? Wie lange muss die Anlage laufen, damit alle Kosten für Montage und Service Pi mal Daumen wieder drin sind? Und welche Summen bewegt man da etwa?

Stefan: Nach der Planung biete ich dem Kunden eine Anlage an und

Fachgerechter Aufbau

beantworte seine/ihre Fragen. Nach der Beauftragung bestelle ich das Material und die Handwerker. Am Installationstag bin ich vor Ort, um sicherzustellen, dass alles richtig installiert und angeschlossen wird. Nebenbei kümmere ich mich um die Anmeldung der Anlage beim Netzbetreiber.
Es gibt für alle Wechselrichter – das sind die Komponenten, die den Strom vom Dach in das umwandeln, was wir aus der Steckdose kennen – Möglichkeiten, sich den Verbrauch über das Internet anzusehen. Auf dem gleichen Weg wird man auch über Störungen benachrichtigt.

Bei den von mir geplanten Anlagen lagen die Amortisationszeiten zwischen acht und zwölf Jahren. Aber das muss natürlich für jede Anlage individuell ermittelt werden und hängt unter anderem davon ab, wie das Haus ausgerichtet ist und wie alt der Zählerschrank ist (es gibt bei Zählerschränken keine Bestandsgarantie. Wenn er alt ist, muss man oft einiges erneuern. Und wenn man da einmal anfängt…).

Die Vergütung nach dem EEG, dem Erneuerbare Energien Gesetz, ist für 20 Jahre plus dem Installationsjahr pro Kilowattstunde festgelegt. Damit weiß man, was man für an den Netzbetreiber verkauften Strom bekommt. Der Wert des eigenverbrauchten Stroms hängt natürlich vom Wert bzw. Preis des vermiedenen Stromverbrauchs ab.

Eine kleine Anlage, d.h. in einer sinnvollen Größe für ein Einfamilienhaus, kostet zwischen 5000 € und 6000 €.

Tom: Gibt es Dächer, wo du sagst, das geht hier nicht? Oder geht jedes Dach? Wo geht es besonders gut oder besonders schlecht?

Stefan: Dächer Richtung Süden bringen den höchsten Ertrag. Mit der Änderung der Richtung sinkt er etwas. Wenn man aber nur morgens und abends zuhause ist, kann es auch sinnvoll sein, die Anlage auf ein Ost-West-Dach zu setzen, um Erzeugung und Eigenverbrauch abzustimmen.

Ein KO-Kriterium ist es, wenn die Tragfähigkeit des Dachs zu knapp ausgelegt ist und es damit das zusätzliche Gewicht des Dachgestells und der Module nicht verkraften würde. Das kommt aber eher mal bei Supermarktdächern vor. Mir ist noch kein Dach eingestürzt (lacht).

Dächer mit Blitzableitern müssen vorsichtig geplant werden. Da sind Trennabstände einzuhalten oder DC-Trenner und hochvoltfeste Erdungskabel zu verwenden. Diese Aufwände und Kosten müssen von vornherein berücksichtigt werden. Hier liegt auch der Grund, warum man die Planung als Laie nicht selber machen sollte.

Tom: Du bist in Niedersachsen zuhause, machst du das nur vor Ort oder ist das egal, wer dich beauftragt?

Stefan: Die meisten meiner Anlagen sind in Niedersachsen montiert und in Betrieb, ich habe aber auch schon eine in der Nähe von Freising bei München installiert und aktuell eine Anfrage aus dem Raum Düsseldorf. Hilfreich ist, wenn der Kunde einen Haus-und-Hof-Elektromeister seines Vertrauens hat, mit dem ich dann kooperieren kann.

Tom: Vielen Dank, Stefan. Ich wünsche Dir viel Erfolg und allzeit gutes Wetter. Kommentare und Anfragen leite ich an dich weiter.

Stefan: Vielen Dank für die interessanten Fragen. Bitte meldet euch, wenn noch etwas unklar ist. Entweder über einen Kommentar hier oder über Tom (vielen Dank dafür).

Fröndenberg/Ruhr: Helis in der Nacht

Aufregung in der Nacht

Bild: Feuerwehr Menden

Wenn alles schläft und entsprechende Ruhe eingekehrt ist, dann ist ein Hubschrauber gut zu hören. Es klang fast, als wäre er direkt über dem Haus im Einsatz.
Mit Suchscheinwerfern ausgestattet, flogen zwei Helikopter die Ruhr entlang. Vermisste Person? Terror? Gefängnis-Krankenhaus-Ausbruch?

Am nächsten Tag war dann klar wieso und warum überhaupt. Ich freue mich, dass in der Presse steht: „Mit gutem Ende“.

Hier geht es zum Artikel vom „Rundblick Unna“

Mehr als hundert Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst suchten in einer koordinierten Aktion mit Hilfe von Wärmebildkameras, zwei Booten und Polizeihubschrauber mehrere Kilometer Uferbereiche und Wasserflächen ab. Ein Diensthund der Polizei wurde ebenfalls zur Unterstützung hinzugezogen

Tippspiel Fußball-Bundesliga

Am Wochenende geht es los!

Logo Tippserver

An alle Fußballinteressierten oder auch an diejenigen, die Lust auf ein gepflegtes Tippspiel zur Saison haben.

Es geht wieder los! Wie seit vielen Jahren, veranstalten die Macher von tippserver auch dieses Jahr wieder ein Tippspiel im erweiterten Bekanntenkreis.
Die meisten Mitspieler sind schon seit etlichen Jahren dabei, aber gerade diese Saison schwächelt der Zulauf noch, vielleicht mag einer von euch geschätzten LeserInnen noch mitspielen?

Die Regeln sind einfach und dazu gut erklärt auf der Website. Hier kannst du dich auch anmelden.
Renate und Gerd sind nicht nur vertrauenswürdig, sondern seit Jahren auch auch zuverlässig und fair. Der Spieleinsatz wird zu 100% wieder ausgeschüttet, auch das steht in den Regeln und lief auch genauso schon viele Male.

Der Spieltag macht doch nochmal mehr Spaß, wenn man gespannt auf den Tippzettel gucken kann. Bist du dabei?

Viel Spaß und viel Erfolg beim tippen! Und nicht vergessen, am Wochenende startet die Liga wieder. Auf geht’s!

Tom

Die Gutachterrepublik

Wenn das Recht auf der Strecke bleibt (ARD-Dokumentation von 2015)

ein Beitrag von Sticky

Eine erschreckende, alarmierende Dokumentation, die auch 2 Jahre später nicht weniger gruselig ist. In Ansätzen habe ich in den letzten Jahren meine eigenen Erfahrungen gemacht und erkenne einiges in der Doku wieder.

Die Macht der Amtsärzte und Gutachter, Gutachten nach Aktenlage und die Tricks der Versicherungen, alles das macht wütend. Ich habe schon Berichte über mich gelesen, 10 Seiten stark, nach 5 Minuten Gespräch mit einem Unbekannten.

Wie schnell man da richtig Probleme bekommt, weil irgendein Hansel völlig falsche Dinge ins Dokument schreibt, es ist kaum zu glauben, es ist kriminell.

Da tut so ein Bericht gut, ich bin nicht allein. Andere sind weitaus schlimmer betroffen. Trotzdem bekomme ich Angst. Ich bin der Willkür ausgesetzt. Hoffentlich habe ich mehr Glück, als die Menschen in dem Film. Und hoffentlich wird die Politik hier aktiv, zumindest einen Teil des Schreckens könnte man verhindern. Es wird im Film auch gesagt, wie: Gutachten müssen anonymisiert ablaufen. Der Gutachter sollte nicht wissen, für wen ein Gutachten erstellt wird, dann ist viel gewonnen.

Puh, erstmal schütteln. Ist das krank.

Zensur: Das Original-Video ist vor etwa einem Jahr vom WDR bei Youtube gelöscht worden, auf eigene Veranlassung, so der Sender. Das vorliegende Material scheint aus privater Quelle zu stammen. Die eigentliche Doku dauert nicht so lange, wie das Video ist. Laufzeit: 44 Minuten. Wahrscheinlich fällt es so durchs Raster 😉 Guckst du besser schnell…

App-Tipp: Animator

App-Tipp August 2017

Übersicht der bisher empfohlenen Apps

Eine kleines, feines Programm, das jede Menge Platz für Kreativität lässt. Sehr einfach in der Bedienung, ganz sicher auch für Einsteiger geeignet. Nach ein, zwei Versuchen kennt man die wichtigsten Funktionen der Anwendung schon.

Funktion: Im Prinzip erstellt man aus lauter einzelnen ‚Blättern‘ ein animiertes Bild (GIF). So ähnlich, wie früher das gute, alte Daumenkino funktioniert hat.

Spielerei? Mitnichten. Klar kann man damit auch rumspielen, aber kleine Animationen sind oft sehr anschaulich. Wer ab und an Zettel produziert oder technische Skizzen, der erhält mit dieser App ganz neue Möglichkeiten, Funktionen anschaulich darzustellen.

Man kann tatsächlich auch ganze Filme damit produzieren, was wir in mühevoller, jahrelanger Arbeit nur für diesen Test auch gemacht haben:

Weltpremiere: Waldpilz – der Film

Ok, etwas verspielt. Ich glaube, man kann aber so ganz gut erkennen, welche Möglichkeiten sich ergeben. Kleine Animationen für Präsentationen sind genauso möglich,  wie technische Skizzen (mit Animation).

Positiv: Einfache Bedienung, Platz für Kreativität, keine Werbung. Export als animiertes GIF oder als mp4 Video möglich. Kostenlos.

App im Google Store anschauen.

Ausprobiert? Gefiel dir unser Tipp? Wir freuen uns über Feedback.

Die 10 Gebote der Gelassenheit

Der Text klingt ein wenig verstaubt, aber inhaltlich finde ich das nicht schlecht. Es hat zumindest nichts an Aktualität verloren. Oder?

Die 10 Gebote der Gelassenheit:

Bild: Heike

 

01. Leben

Nur für heute werde ich mich bemühen, einfach den Tag zu erleben – ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

02. Sorgfalt

Nur für heute werde ich größten Wert auf mein Auftreten legen und vornehm sein in meinem Verhalten: Ich werde niemanden kritisieren; ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern… nur mich selbst.

03. Glück

Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin … nicht nur für die andere, sondern auch für diese Welt.

04. Realismus

Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.

05. Lesen

Nur für heute will ich eine halbe Stunde meiner Zeit meiner körperlichen oder seelischen Gesundheit widmen, der Entspannung, einer guten Lektüre oder körperlicher Betätigung.

06. Handeln

Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen – und ich werde es niemandem erzählen.

07. Überwinden

Nur für heute werde ich etwas tun, wozu ich keine Lust habe.

08. Planen

Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich daran, aber ich werde mich vor zwei Übeln hüten: vor der Hetze und vor der Unentschlossenheit.

09. Mut

Nur für heute werde ich fest glauben – selbst wenn die Umstände dem widersprechen sollten,  dass eine gütige höhere Macht sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.

10. Vertrauen

Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist, und an die Güte zu glauben.

Die Quelle: Papst Johannes XXIII. (1881 – 1963 )

 

Meditation für Skeptiker

Meditation für Skeptiker

Meine größte Hürde auf dem Weg zur Meditation und Achtsamkeit war und ist das Getue drum herum. Ich setz mich doch nicht mit lauter Blumenkindern in einen Kreis und mache OMMMMM. Nee, echt nicht.

Wenn ich in Laos oder Tibet einen Mönch sehe, erwarte ich fast, dass er meditieren kann, der Hausfrau um die Ecke gestehe ich das nicht zu, so viel Selbstkritik muss sein. Ich stelle fest, da gibt es Vorbehalte und Vorurteile.

Nun musste ich mich aus gesundheitlichen Gründen mit dem Thema beschäftigen. Stärkung der Selbstheilungskräfte war das Stichwort. Zu meinem Glück bekam ich meinen ersten Unterricht nicht von einem Blumenkind, wer weiß, ob ich da zugehört hätte…

Mein Bettnachbar im Krankenhaus hat jeden Morgen erst mal ein paar Übungen gemacht. Ob ich geguckt habe oder geschlafen, es hat ihn nicht gejuckt.

„Moin, was machst denn da?“ „Qi Gong“

Karate in Zeitlupe, so war seine kurze Erklärung auf meine spätere Nachfrage.

Im Krankenhaus wurde jeden Morgen eine Runde Yoga angeboten. Nach dem Abfall der Scheu hat mir das gut gefallen. Den Singsang dabei und die Klangschale hätte ich nicht unbedingt gebraucht, aber egal.

Auf diese Weise bin ich, trotz Gegenwehr, mit der ein oder anderen Technik in Berührung gekommen und meine Einstellung hat sich verändert. Ich bin etwas kleinlauter, demütiger und respektvoller im Umgang mit unbekannten Methoden geworden. Im Zweifelsfall probiere ich heute erst was aus, bevor ich zu lästern wage.

Mittlerweile meditiere ich jeden Tag mindestens einmal, manchmal nur ein paar Minuten. Einige Übungen kann man sogar nebenher machen, so wie es in den Tag passt. Ich bin beeindruckt, wie schnell man messbare Ergebnisse erzielen kann: Blutdruck senken und Kreislauf in Schwung bringen, nur durch denken. Was geht noch?

Da ich persönlich ein Buch besonders hilfreich fand, möchte ich das hier auch nennen. In dem Text erklärt ein Neurologe und Wissenschaftler die Meditation und was diese im Körper auslöst. Genau richtig für mich, der erst Beweise sehen muss, bevor er glauben kann.

Ulrich Ott – Meditation für Skeptiker (Droemer, ISBN 978-3-426-30070-1)

Ok, soweit von mir. Bilder hab ich aus der Mediathek eingefügt.

Servus!

Oh, du mein VfL

Fußball und die letzten Rätsel der Menschheit

“You can change your wife, your politics, your religion, but never, never can you change your favorite football team.” – Eric Cantona

vflDies Zitat von Eric Cantona ist die niederschmetternde Wahrheit.

Konnte ich mir den Verein einst selber aussuchen? Wer bestimmt das? Was steckt dahinter?

Diese elementar wichtigen Fragen wurden Jahrzehnte lang von der Forschung vernachlässigt, wenn nicht sogar ignoriert.

Damit ist jetzt Schluss. Der leidgeprüfte RWE-Anhänger Catenaccio 07 hat nicht nur das Cantona-Zitat auf seiner Seite, sondern er belebt die uralte Frage der Menschheit neu. Sehr unterhaltsam.

Der VfL Bochum 1848 e.V. in den Medien

Der VfL hat natürlich eine Homepage und die Redaktionen einiger Zeitungen berichten regelmäßig über den Verein.

Die interessantesten Artikel sammel ich in einem Flipboard, echte VfL-Fans finden dort schnell die aktuellsten Zeitungsartikel, Pressekonferenzen und Transfers –  alle an einem Platz.

Wer dann immer noch nicht genug VfL hat, kann fröhlich mitzwitschern, Twitter-Account vorausgesetzt: