Schlagwort: Telegram

Chatbot: @iLyricsBot

Dieser Bot ist ein gutes Beispiel, um die Inlinefunktion zu erläutern. Denkbar einfach in der ‚Einrichtung‘ und genauso einfach in der Praxis. Und ich male gedanklich nun absichtlich ein überspitztes Szenario, was die generelle Nutzung von (dieser Art) Chatbots erklärt.

@iLyricsBot

Neulich im Chat: „Das ist ja genau wie in dem Film, was er da singt“ „Quatsch, du verstehst das falsch der singt Ingriiid, nicht im Weed“ „Warte, das bekommen wir raus, los komm Bot, sag du mal was“ tipp tipp

Eingabe: @iLyricsBot Who’s got the herb

Und es kommt in sehr vielen Fällen der gewünschte Songtext heraus, denn es sind ja letztlich die selben (brauchbaren) Quellen, die man sonst im Web besucht, nur anders angezapft.

Keine Installation

Chatbots dieser Art muss man nicht installieren, man eröffnet mit ihnen einen Chat und kann, wie in diesem Fall, den Bot fortan inline nutzen. Das bedeutet, man kann aus jedem seiner Chats den Bot mit seiner @Name Adresse ansprechen, bzw schreiben, wie einen immer verfügbarer Schlaumeier. Hier freilich auf wenige Aufgaben und Datenbank-Abfragen beschränkt. Da es kein Verzeichnis gibt, ist die größte Schwierigkeit, den richtigen Chatbot zu finden.

Solche Bots sind nach meinem Verständnis kein großes Sicherheitsrisiko, da man sie nicht in Kanäle oder Gruppen läd und ihnen dort Rechte einräumen muss.

Kein Zauberwerk

Diesen Bot finde ich richtig gut, weil Bequemlichkeit meist eines der stärksten Argumente für oder gegen etwas ist. Und das ist in der Tat bequem, die Textantwort lässt sich sofort kopieren, ich sehe bis dahin kaum Werbung und werde auch nicht auf dem Weg zum Ziel abgelenkt. Im Beispiel sieht der Gesprächspartner das Ergebnis ebenfalls im Chat und kann sofort mitreden.
Es geht hier um Songtexte, aber es ist kaum Phantasie nötig, um das Beispiel auf andere datenbankgestützte Bereiche zu übertragen und es kann ja mehr als ein Gesprächspartner sein, das Limit bei Telegram liegt bei 200.000 Nutzern pro Kanal, wenn ich das richtig behalten habe.

Ich kann mir gut vorstellen, dass sich diese Art der Einbindung von Wissen, ob per Datenbank, mit oder ohne KI oder gar menschlich, ist erstmal egal, etabliert. Aus einer unübersehbaren Flut von kleinen Helfern pickt man sich (fremdes) Wissen raus und nutzt es aus dem Kontext heraus.

Ich finde das Bild sympathischer, als einen großen Player zu haben, der versucht, alles Wissen der Welt in seinen Hallen zu horten, ob Bücher oder Zeitschriften oder andere gedruckten Texte.

Mehr über Chatbots lesen:

Chatbots

Warum umständlich Apps öffnen, wenn es auch im Chat funktioniert? Das Zauberwort heißt Chatbot, kleine Helfer oder Roboter-Accounts, die Funktionalität mitbringen. Vom Wetterbericht zu Bitcoin-Kursen, von der Mediensuche bis zur Kundengewinnung reicht das Spektrum der vielen, vielen Chatbots. Es gibt kein zentrales Verzeichnis, daher benötigt man ab und an auch Glück, um einen interessanten Chatbot zu finden.

Chatbots kann man mit geringem Aufwand selber erstellen, zumindest die einfachen. Witzigerweise muss man dazu mit einem Chatbot ’sprechen‘. Also auch die Administration läuft über Chatbots.

Am Beispiel von Telegram stelle ich ein paar Optionen des Messengers vor und in Kürze folgt eine Seite mit coolen Chatbots. Also unbedingt diesen Blog abonnieren, um nichts zu verpassen.

Hier geht es zur Artikelserie.

Außerdem habe ich die Kopfleiste geändert, neu ist der Punkt ‚Hot‚ :o)
Viel Spaß beim ausprobieren!

© 2020 BaxterWorks

Theme von Anders NorénHoch ↑

%d Bloggern gefällt das: