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Gruppen und Kanäle (Telegram)

Kanäle senden an viele User, die erst einmal nur passiv lauschen können. Neue Mitglieder sehen auch ältere Beiträge. Kanäle behalten ihre Historie.

In Gruppen wird gechattet, neue Mitglieder sehen ältere Beiträge nur, wenn der Admin es erlaubt.

Kanal und Gruppe lassen sich um viele Funktionen bereichern, deswegen lohnt es sich auch, sich mit dem Thema Chatbots zu beschäftigen. Spätestens, wenn ich einen Kanal oder eine Gruppe betreibe, möchte ich nicht, dass dort jemand lange stören kann. Und dafür gibt es spezielle Bots, die Kanal und Gruppe sauber halten.

Gruppenverwaltung durch Rose

Außerdem gibt es auch Funktionen allein für dich. Ein aufgepimpter Newsfeed für deinen Reader, z.B. Flym oder Outlook. Es lässt sich recht einfach ein eigener Kanal erstellen, in den mehrere Feeds posten und der als Ergebnis ein Ausgabefeed wieder ausspuckt. Für Admins und Blogger eine gute Möglichkeit des content enrichments, soll heißen das ist ein zusätzlicher Mehrwert für deinen Blog, wenn du die richtigen News wählst. Schau mal in die Liste der TopBots

Eine Anleitung, wie das genau geht, möchte ich noch schreiben. Für den Moment muss ich euch damit abspeisen, die Bots zu nennen, die man dafür braucht: @channel2rssbot und @TheFeedReaderBot.

Das Ziel dieses Artikels kann ich vorweg nehmen: Wir erstellen ein Basisset an Bots, das einfach einzurichten ist und deine Gruppe und deinen Kanal effektiv vor Spam und Schabernack schützt, und gleichzeitig ein wenig ‚Leben‘ in die Bude bringt.
Einfach gewinnt meist, da ist es gut, das fast alle benötigten Bots aus einer Schmiede kommen. Das hat mir gut gefallen. Auf diesen Seiten findest du ganz schnell die hier genannten Bots. Und auch im Detail die möglichen Befehle und Einstellungen. Keine Sorge, das sind sehr wenige pro Bot und es ist die gewollte kleine Übung und Herausforderung. Nur Mut. 🙂

Entwickler: https://tgdev.io/

Diese Bots habe ich aus dem Angebot ausgewählt, nachdem ich fast alle ausprobiert hatte:
Daysandbox (Den braucht man nicht (sofort), ist aber eine simple und effektive Antispam Methode) , No Arab Bot, Lang Blocker Bot, Grep Robot.

Aus einer anderen Quelle stammt Rose, @MissRose_bot , die dir bei der Verwaltung hilft und noch so ein, zwei Zusatzfunktionen mitbringt.

Mit der Gruppe sind wir damit schon durch, soll heißen, wir haben die Bots immerhin schon mal in unserer Kontaktliste, müssen sie später noch konfigurieren.

Bots brauchen Adminrechte. Es ist im Prinzip klar, welche Rechte man geben muss, je nach Bot. Wenn ein Bot Nachrichten löschen soll, muss er das Recht dazu haben, logisch. Manche Bots kann man nur einrichten, wenn der Kanal öffentlich ist. Allerdings kann man ihn wieder auf privat stellen, wenn die Einstellungen gemacht sind. Das habe ich zumindest noch nicht anders gesehen.

Kanalverwaltung

Hier brauchen wir erstmal nur einen Bot mit dem Namen Channel Help, @chelpbot. Auch dieser Bot muss als Administrator in deinem Kanal sein.

Der normale Fall sieht also so aus: Kanal xyz sendet die Inhalte an alle Subscriber, alle, die dem Kanal folgen. Selber schreiben können sie nicht im Kanal xyz, dafür gibt es die Gruppe 123. Wenn man die Gruppe 123 dem Kanal xyz zuordnet hat, dann kann man in der Gruppe alles lesen, was im Kanal gepostet wurde. Und in der Gruppe kann man auch selber schreiben und mit diskutieren.

Soweit zur Theorie, schauen wir mal genau drauf, wie das geht:

Im Menü von Telegram findest du die Punkte, neuen Kanal erstellen und neue Gruppe erstellen. Erstelle zuerst den Kanal, dann findest du sicher schnell selber den Punkt in den Kanaleinstellungen, wo man die Gruppe (Diskussionsrunde heißt sie dort) erstellen kann. Wenn man das so macht, ist die Gruppe gleich richtig zugeordnet und korrekt mit dem Kanal verbunden.

Das Symbol mit dem Stift zeigt dir in Telegram an, wenn du was eingeben kannst. Im Kanal kommst du mit dem Stift-Symbol (oben rechts) zur Kanalverwaltung. Nun kannst du auf den Begriff Administrator klicken und siehst eine Liste mit allen Admins. Das bist am Anfang erstmal nur du. In diese Liste muss jetzt auch der Bot.

Gehe oben rechts auf die Lupe und suche den Bot Channel Help, wähle ihn aus und schon hast du ihn im Kanal. Vergiss nicht die Rechte einzustellen. So wenig wie möglich, soviel wie nötig ist das Motto. Man kann die Rechte jederzeit überarbeiten.

Gruppenverwaltung

Die Verwaltung von Gruppen funktioniert wie im Kanal auch. Der Unterschied ist, dass deine Gruppenmitglieder in der Lage sind zu schreiben. So besteht immer auch die ‚Gefahr‘, dass dir ein Bot oder ein ganz Lustiger den Chat zuspamt.

Die Bots habe ich oben schon genannt. Es gibt unglaublich viele Alternativen. Ob ich die besten Bots gefunden habe, kann ich gar nicht beurteilen. Ich werde nicht mit Werbung zugeschmissen (das können die Bots, die in einer Gruppe Schreibrecht haben) und alles funktioniert, wie beschrieben.

Die meisten Bots bieten einen Hilfetext an, teilweise auch ganze Tutorials. Du musst aber gar nicht unbedingt wissen, wie die Befehle der Bots lauten. Beginne im Chat mit einem / , dann wird dir meistens eine Auswahl an Befehlen angezeigt. /help ist auch einen Versuch wert.

Wenn man Interesse an Chatbots hat und Telegram nicht als reinen Messenger begreift, kann man unglaublich vielseitige Tools (Bots) nutzen und einsetzen. Um Bots ausprobieren zu können, benötigt man nicht selten eine Gruppe oder einen Kanal. Es macht also Sinn, sich auch ohne direkte Anwendungszwecke einen Kanal zuzulegen.

In der Artikelserie geht es weiter mit ein paar coolen Bots.

Wenn zum Thema Fragen auftauchen, die ihr nicht beantworten könnt, schreibt sie als Kommentar zum jeweilen Text. Danke.

Chatbot: @iLyricsBot

Dieser Bot ist ein gutes Beispiel, um die Inlinefunktion zu erläutern. Denkbar einfach in der ‚Einrichtung‘ und genauso einfach in der Praxis. Und ich male gedanklich nun absichtlich ein überspitztes Szenario, was die generelle Nutzung von (dieser Art) Chatbots erklärt.

@iLyricsBot

Neulich im Chat: „Das ist ja genau wie in dem Film, was er da singt“ „Quatsch, du verstehst das falsch der singt Ingriiid, nicht im Weed“ „Warte, das bekommen wir raus, los komm Bot, sag du mal was“ tipp tipp

Eingabe: @iLyricsBot Who’s got the herb

Und es kommt in sehr vielen Fällen der gewünschte Songtext heraus, denn es sind ja letztlich die selben (brauchbaren) Quellen, die man sonst im Web besucht, nur anders angezapft.

Keine Installation

Chatbots dieser Art muss man nicht installieren, man eröffnet mit ihnen einen Chat und kann, wie in diesem Fall, den Bot fortan inline nutzen. Das bedeutet, man kann aus jedem seiner Chats den Bot mit seiner @Name Adresse ansprechen, bzw schreiben, wie einen immer verfügbarer Schlaumeier. Hier freilich auf wenige Aufgaben und Datenbank-Abfragen beschränkt. Da es kein Verzeichnis gibt, ist die größte Schwierigkeit, den richtigen Chatbot zu finden.

Solche Bots sind nach meinem Verständnis kein großes Sicherheitsrisiko, da man sie nicht in Kanäle oder Gruppen läd und ihnen dort Rechte einräumen muss.

Kein Zauberwerk

Diesen Bot finde ich richtig gut, weil Bequemlichkeit meist eines der stärksten Argumente für oder gegen etwas ist. Und das ist in der Tat bequem, die Textantwort lässt sich sofort kopieren, ich sehe bis dahin kaum Werbung und werde auch nicht auf dem Weg zum Ziel abgelenkt. Im Beispiel sieht der Gesprächspartner das Ergebnis ebenfalls im Chat und kann sofort mitreden.
Es geht hier um Songtexte, aber es ist kaum Phantasie nötig, um das Beispiel auf andere datenbankgestützte Bereiche zu übertragen und es kann ja mehr als ein Gesprächspartner sein, das Limit bei Telegram liegt bei 200.000 Nutzern pro Kanal, wenn ich das richtig behalten habe.

Ich kann mir gut vorstellen, dass sich diese Art der Einbindung von Wissen, ob per Datenbank, mit oder ohne KI oder gar menschlich, ist erstmal egal, etabliert. Aus einer unübersehbaren Flut von kleinen Helfern pickt man sich (fremdes) Wissen raus und nutzt es aus dem Kontext heraus.

Ich finde das Bild sympathischer, als einen großen Player zu haben, der versucht, alles Wissen der Welt in seinen Hallen zu horten, ob Bücher oder Zeitschriften oder andere gedruckten Texte.

Mehr über Chatbots lesen:

Chatbots

Warum umständlich Apps öffnen, wenn es auch im Chat funktioniert? Das Zauberwort heißt Chatbot, kleine Helfer oder Roboter-Accounts, die Funktionalität mitbringen. Vom Wetterbericht zu Bitcoin-Kursen, von der Mediensuche bis zur Kundengewinnung reicht das Spektrum der vielen, vielen Chatbots. Es gibt kein zentrales Verzeichnis, daher benötigt man ab und an auch Glück, um einen interessanten Chatbot zu finden.

Chatbots kann man mit geringem Aufwand selber erstellen, zumindest die einfachen. Witzigerweise muss man dazu mit einem Chatbot ’sprechen‘. Also auch die Administration läuft über Chatbots.

Am Beispiel von Telegram stelle ich ein paar Optionen des Messengers vor und in Kürze folgt eine Seite mit coolen Chatbots. Also unbedingt diesen Blog abonnieren, um nichts zu verpassen.

Hier geht es zur Artikelserie.

Außerdem habe ich die Kopfleiste geändert, neu ist der Punkt ‚Hot‚ :o)
Viel Spaß beim ausprobieren!

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